Buch-Tipps & Buchbesprechungen

     

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Gerd Ganteför:
Heute Science Fiction, morgen Realität? An den Grenzen des Wissens und darüber hinaus.
Wiley-VCH. Weinheim 2016. 234 S., 50 Abb., € 24,90/Sfr. 35,90
 

ISBN 978-3527338818

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Lars Jaeger:
Wissenschaft und Spiritualität. Universum, Leben, Geist – Zwei Wege zu den großen Geheimnissen.
Springer-Verlag. Berlin, Heidelberg 2017. 480 S., € 19,99/sFr. 28,90
 

ISBN 978-3662502839

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I. Grötschel, M. Grötschel:
Mathematical Berlin –
Science Sights, and Stories.
Berlin Story Verlag. Berlin 2016. 144 S., € 14,95/sFr. 19,90
 

ISBN 978-3957230805

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G. Hoffmann, M. Meschede, A. Zacke, M. Al Kindi:
Field Guide to the Geology of Northeastern Oman.
Geological Field Guides 110, Sammlung geologischer Führer.
Borntraeger Science Publishers. Stuttgart 2016. 283 S., 227 Abb., € 29,90/sFr. 39,40
 

ISBN 978-3443150990

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E. Karkoschka:
Atlas für Himmelsbeobachter –
Die 250 schönsten Deep-Sky-Objekte am Nord- und Südhimmel.
Franckh-Kosmos. Stuttgart 2016. 160 S., 300 Fotos und Zeichnungen, € 19,99/sFr. 26,90
 

ISBN 978-3440151471

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T. Krumenacker:
Vögel in Israel.
Ein fotografischer Streifzug am Schnittpunkt dreier Kontinente.
Naturblick. Düsseldorf 2016. 180 S., € 49,-/sFr. 64,90
 

ISBN 978-3980969543

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D. Nill, T. Pröhl, B. Ziegler:
Siegertypen – Überlebensstrategien der Greifvögel.

Franckh-Kosmos.
Stuttgart 2016. 160 S., 201 Abb., € 29,99/sFr. 41,90
Springer VS. Berlin 2016. 424 S., € 59,99/sFr. 74,90
 

ISBN 978-3440146705

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H.-H. Poppendieck, G. Bertram, B. Engelschall (Hrsg):
Der Botanische Wanderführer für Hamburg und Umgebung.

Dölling und Galitz. München, Hamburg 2016. 352 S., Pflanzenlisten, Herbariumsanleitung, 600 Photos, € 19,90/sFr. 26,90
 

ISBN 978-3862180806

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G. Spanner:
Das Geheimnis der Gravitationswellen –
Einsteins Vision wird Wirklichkeit.
 Franckh-Kosmos Verlag. Stuttgart 2016. 288 S., € 19,99/28,90
 

ISBN 978-3440154137

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G. Stinglwagner, I. Haseder, R. Erlbeck:
Das Kosmos Wald- und Forstlexikon.

Franckh-Kosmos Verlag. Stuttgart 2016. 1056 S., 1400 Fotos, Illustrationen und historische Abb., € 99,–/sFr. 120,50
 

ISBN 978-3440152195

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W. Wickler:
Wissenschaft auf Safari.
Verhaltensforschung als Beruf und Hobby.
Springer-Verlag. Berlin, Heidelberg 2017. XIII, 417 S., 15 Abb., € 29,99/sFr. 39,90
 

ISBN 978-3-662-49957-3

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Buchbesprechungen

     

Gerd Ganteför:
Heute Science Fiction, morgen Realität?
An den Grenzen des Wissens und darüber hinaus.

Der Autor des vorliegenden Buches doziert Physik an der Universität Konstanz; sein Forschungsgebiet ist die Clusterphysik und die Nanotechnologie. Er interessiert sich intensiv für die Klima- und Energieprobleme und hat darüber mehrere Bücher geschrieben. In seinem neuesten Buch geht er ganz ohne Hemmungen an die Grenzen des technischen Könnens und der naturwissenschaftlichen Erkenntnis in den verschiedensten Disziplinen. Auf dieser Basis extrapoliert er ohne Rücksicht auf Kosten, Politik und Ethik weit in die Zukunft und kann sich darum dem Vorwurf der „terrible simplification" nicht entziehen. Einige Beispiele: Wenn die Wissenschaftler doch nur ganz neue, billige Energiequellen erschließen würden…! Ganteför sollte wissen, dass es außer der Kernfusion gar nichts mehr zu erschließen gibt. Und für die Fusion sind den Naturgesetzen entsprechende, gigantische Anlagen notwendig, von denen es noch keine einzige gibt. Aber mit seinem Zauberstab miniaturisiert der Autor alles, und schon sind wir auf dem Weg zu den Sternen. Natürlich finden wir in deren Nähe erdähnliche Planeten, die nur darauf warten, von uns besiedelt zu werden. In der Zwischenzeit hat die medizinische Forschung Instant-Tabletten gegen sämtliche noch verbleibenden Krankheiten unter Einschluss des Krebses entwickelt. Keine leichte Aufgabe, handelt es sich doch bei letzterem um über hundert z. T. sehr verschiedene Krankheiten.
Viel interessanter ist das Buch im Bereich der Physik und der Astrophysik, wo der Autor tiefgreifende Fragen stellt, für die es vorderhand keine Antwort gibt und vermutlich nie geben wird. Sie betreffen die physikalischen Konstanten, die physikalischen Grundgesetze und die Elementarteilchen. Am größten ist die Not wohl bei den letzteren: Die guten alten Protonen und Neutronen sollen aus je drei Quarks bestehen, die noch nie einzeln nachgewiesen wurden und nicht voneinander trennbar sind. Es sind rein theoretische, punktförmige Konstrukte, die eine erhebliche Masse und eine nicht-ganzzahlige elektrische Ladung haben. Zu allem Überfluss rotieren sie um die eigene Achse, die sie als unendlich kleine Punkte gar nicht haben können. Mit den Elektronen, die die Chemie aufbauen und die Elektronik ermöglichen, steht es auch nicht besser. Wir dachten, sie als winzige, negativ geladene Kugeln zu kennen, sind aber mit diesem Modell weit daneben. Auch die Elektronen sind unendlich kleine Punkte mit Masse und Drall – so lehrt uns Ganteför das Fürchten. Wir müssen uns als Kinder der makroskopischen Erde daran gewöhnen, die mühsam erarbeiteten Fakten der Physik einfach zur Kenntnis zu nehmen. Das „warum" wird uns wohl immer entgehen.
Faszinierend ist auch das Kapitel über die Naturkonstanten. In diesem wird auch – nicht ganz stringent – die Kreiszahl Pi behandelt, was insofern berechtigt ist, weil sie als „feste" mathematische Größe und in vielen Formeln der Physik auftaucht (so in Heisenbergs Unschärferelation). Warum lautet diese irrationale Zahl gerade 3,14159….? Schon bei einer kleinen Abweichung würde das Universum nur aus Wasserstoff und Helium bestehen. Nicht besser steht es mit der nach Einstein nicht überwindbaren Lichtgeschwindigkeit, der Elementarladung, der Feinstrukturkonstante usw. Es gibt zahlreiche weitere Konstanten dieser Art, von denen sowohl die Festigkeit des Stahls als auch die Helligkeit der Sonne abhängen. Und es gibt gute Gründe anzunehmen, dass diese Konstanten seit dem Urknall konstant geblieben sind. Warum gerade diese Werte? Wären sie anders, so wäre im Universum gar kein Leben möglich. Es bleiben noch die vier Naturkräfte, von denen die Schwerkraft eine Sonderrolle spielt; selbst Einstein biss sich daran in Princeton die Zähne aus. Als Krümmung der Raunzeit ließ sie sich bis heute nicht mit den anderen Kräften vereinheitlichen.
Der Autor will mit seinem Buch etwas gegen die Technologieskepsis und die grassierende Zukunftsangst tun: Ob ihm dies gelingt, bleibt offen. Aber zum Nachdenken bringt er den Leser, und das ist eigentlich noch wichtiger.


Dr. Lucien F. Trueb, Ebmatingen-Zürich.

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Lars Jaeger:
Wissenschaft und Spiritualität.
Universum, Leben, Geist – Zwei Wege zu den großen Geheimnissen.

Der Autor ist theoretischer Physiker und lebt in der Schweiz. Er konzentriert sich in seinem Werk auf die Geschichte und Philosophie der Naturwissenschaft und auf Grenzfragen zwischen Naturwissenschaft, Philosophie und Spiritualität. Im vorliegenden Buch arbeitet er historische Linien heraus, einerseits im Bereich des Transzendenzbezugs von der Mythologie über die Romantik zur Spiritualität, andererseits im Bereich der rationalen Suche nach Gesetzmäßigkeiten der Naturwissenschaft – Entwicklungen, die durch eine Reihenfolge von Namen charakterisiert sein mögen: Kopernikus – Kepler – Galilei – Descartes und Leibniz – Newton – Maxwell – Darwin – Monod. Seine historischen Betrachtungen führen von der klassischen Physik bis in die Quantenmechanik und Quantenfeldtheorie und in der Biologie bis in die Molekulargenetik.
Der Autor hat eine didaktische Ader und macht auch schwierige Zusammenhänge verständlich. Aus seinem historischen Ansatz heraus entwickelt er voll Spannung einige originelle grundsätzliche Positionen. Scharf und konzentriert erkennt man wenigstens drei, die sich wie rote Fäden durch das Buch ziehen: die Trennung der beiden Sphären Transzendenz und rationale Suche als Ausgangspunkt für die Entfaltung der Naturwissenschaft; die Komplementarität und Synthese der beiden Sphären; die untrennbare Verbundenheit von intellektueller Redlichkeit und ethisch-ganzheitlicher Integrität.
Den erwähnten beiden Sphären nähert sich der Autor behutsam und in immer neuen Formulierungen. Er spricht einerseits von religiöser Offenbarungs­ideologie (S. 51), von metaphysisch-religiöser Motivation (S. 60) und dem transzendenz-religiösen Denkansatz (S. 146) und andererseits von der rationalen Suche nach Gesetzmäßigkeit (S. 49), der philosophischen Rationalität (S. 51), mathematischer Stringenz und strenger Empirie-Verpflichtung (S. 60) und dem naturphilosophischen Denkansatz (S. 146). Wenn man intuitiv unüberbrückbare Gräben zwischen beiden sehen mag, wirbt der Autor wiederholt und überzeugend für seinen Gedanken, dass historisch erst die Sphärentrennung im westlichen Denken der Wissenschaft auf die Beine geholfen hat, beide aber fortan dialektisch verbunden sind:
„Liegt die Antwort auf die Frage nach der Weltentstehung bei Gott, so lässt sich umso bedenkenloser nach den Eigenschaften der erfahrbaren Natur fragen. Glauben und Wissen gingen somit ein für die spätere Naturwissenschaft konstituierendes Bündnis ein ...“ (S. 143).
„So erwiesen sich [...] bei allem Konflikt mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, der christliche Schöpfungsglaube und die auf die antik-griechische Metaphysik zurückgehende Vorstellung von einer perfekten Sphäre jenseits unserer Erfahrung als wichtige Grundhelfer für die modernen Naturwissenschaften“ (S. 64/65).
Und mehr noch, beide bleiben nicht durch Gräben getrennt. Beide sind komplementär wie die beiden Seiten einer Münze (S. 107): „Spiritualität und Wissenschaft [werden] zu intellektuellen Mitstreitern und zugleich zum gegenseitigen Gewissen“ (S. 371/372), sie „sind zwei unterschiedliche und komplementäre Ansätze, die Welt zu erfahren und zu erklären“ (S. 380). Der Autor weist einen Weg auf dem schwierigen Gang zur Verknüpfung und Synthese der beiden Sphären (vgl. [1]).
‚Spiritualität‘ sucht nach Sinnhaftigkeit und handelt von der Welt der Werte. Sie umfasst dabei nicht-materielle Erfahrung wie Liebe, Mitgefühl, Empathie, Moralität, Intuition und meditative Einsichten“ (man könnte der Aufzählung die Kunst, die Musik, die Schönheit hinzufügen) „– und zuallerletzt und wesentlich die Frage nach einem ‚Sinn‘ des Daseins“ (S. 7/8). Wissenschaft fungiert als Korrektur spiritueller Traditionen und unterstützt eine säkulare Spiritualität der Erkenntnisgewinnung. „Ebnet Wissenschaft dem spirituellen Denken damit vielleicht gar den Weg, zu einem ihrer wesentlichen Kerne zurückzukehren: zum Staunen und Wundern über unsere Existenz ...?“ (S. 14).
Lars Jaeger zählt sieben große Fragen auf, die die Menschheit seit Jahrtausenden beschäftigen: Wie entstand die Welt? Woraus besteht alles? Woher kommt das Leben? Was ist der Mensch? Wie lässt sich unser Geist verstehen? Was ist der Sinn unserer Existenz? Was bedeutet unser Tod?
Die Naturwissenschaft ist in keiner ihrer großen Disziplinen bisher zu irgend­einem Abschluss gelangt (S. 17), sie bleibt immer offen. „In zwei Bereichen [...] müssen sich die Wissenschaftler sogar explizit als nicht zuständig erklären: zum einen bei jeglichen Fragen nach Sinn und Sinnhaftigkeit, zum anderen bei den Fragen, die das rechte Handeln ... [die Ethik] ... betreffen“ (S. 367/368). Bei der Erklärung der ersten Anfänge des Universums und des Lebens stößt die Wissenschaft auf Grenzen, vielleicht sogar unüberwindbarer epistemologischer Art. Bei den drei Grundeigenschaften des Lebens, Emanzipation offener Systeme von der Umgebung, Stoffwechsel, Speicherung und Weitergabe von Information, spitzt Lars Jaeger die Frage besonders auf den Ursprung der biologischen Information zu. Wie das in den Poly-Nucleinsäuren entstanden ist, kann man bis jetzt nicht erklären (S. 297).
Die Komplementarität von Spiritualität und Wissenschaft rückt wieder in den Mittelpunkt, wenn es um den Menschen geht, sein Ich und Bewusstsein und sein ethisches Handeln. Hier sieht der Autor Parallelen zwischen dem westlichen Denken und dem Buddhismus. Bei allen Versuchen, physische und mentale Zustände zu verbinden, besteht eine Erklärungslücke (S. 323). Wenn man sich einmal mit dem Tatbestand abgefunden hat, dass keine fest auszumachende Substanz gefunden werden kann, an die das Ich und Bewusstsein gebunden wären (S. 357), ist der Gedanke von Lars Jaeger faszinierend, dass hier Selbstorganisation am Werke ist und sich das Phänomen der Emergenz ereignet, wo ein neues Ganzes mehr ist als die Summe seiner Teile. Bei der Integration der Teile entsteht etwas völlig Neues, etwas Unerwartetes oder „Selbsttranszendenz“ durch „...nahezu grenzenlose Kreativität in der Natur, die sich damit von den Fesseln eines strikten Determinismus zu befreien weiß“ (S. 122):
„Ein Wesensmerkmal dieses selbstorganisierten Musters wäre, dass sich seine Eigenschaften nicht auf die fundamentalen Gesetzmäßigkeiten seiner lokalen neuronalen Struktur reduzieren lassen. Anstatt also lokal in einem besonderen Teil des Gehirns zu wirken, entstände Bewusstsein durch das gesamte komplexe Zusammenspiel von etwa 86 Millionen Neuronen mit ihren zehn- bis hunderttausendfach zahlreicheren Verknüpfungen“ (S. 329).
Die Naturwissenschaft will nicht mehr nur die Welt verstehen, sondern auch die Welt gestalten, einschließlich des Menschen selbst. Hier drängen sich Fragen der Ethik auf. Nach fünf großen Aussterbewellen von Organismen in der Erdgeschichte erleben wir gegenwärtig eine sechste, durch die hemmungslose Ausbeutung und Belastung der Natur anthropogen bedingte Aussterbewelle. Die Frage wurde gestellt, ob sich dabei die Menschheit nicht selbst mit hineinzieht (vgl. [2-6]). „... Spirituelle und religiöse Bezüge ... [stellen] ... den Ausdruck des subjektiven Entscheidungsrahmens dar, nach dem wir unser Handeln bestimmen sollten“ (S. 106). Können wir ethisch Hans Jonas‘ kategorischem Imperativ folgen, dass es Menschen auf der Erde geben müsse? Können wir eine neue globale Ethik entwickeln (vgl. [7-10]), oder sind wir mit kollektiver Unvernunft (S. 379) intellektuell und ethisch überfordert, „als Ganze angemessen rational zu reagieren“ (S.40) und fehlt uns „spirituelle Orientierung und Demut“ (S. 369)?
Lars Jaeger fordert hier zweierlei:„ ... ethische Integrität, welche zuletzt auch in der Loslösung von der Ausschließlichkeit unserer Selbst-Interessen liegt, sowie intellektuelle Integrität, die darin besteht, sich die permanente Möglichkeit des Irrtums und der Selbsttäuschung einzugestehen“ (S. 383).
Bei der Selbstgestaltung des Menschen sieht Lars Jaeger noch eine ganz anders geartete Gefahr, wie die Ära des Menschen ihr Ende finden könnte. Mit dem sogenannten Transhumanismus ist schon eine neue Bewegung entstanden, die davon ausgeht, dass Medizintechnik das menschliche Gehirn mit Computern koppeln und so die menschliche Lebenszeit auf 140 bis 500 Jahre oder sogar unbegrenzte Dauer verlängern könnte. Entwicklungen der „Technisierung unseres Körpers und Geistes“ sind absehbar (S. 364):
„Am Ende einer solchen Entwicklung könnten Maschinen mit intelligentem Verhalten stehen, die wie der Mensch kreativ nachdenken und Probleme lösen können und sich wahrscheinlich auch durch eine Form von Bewusstsein auszeichnen würden“ (S. 361).
Das Buch zeichnet grundlegende Entwicklungen der Geistes- und Wissenschaftsgeschichte nach und informiert über Fakten der wissenschaftlichen Forschung. Es regt zu vielfältigem Nachdenken an. Man will es nach der Lektüre nicht ganz aus der Hand legen, sondern immer wieder zu ihm zurückkehren.

[1] U. Lüttge, E. Mayer: Natur und Geist. Konfliktgeschichte und Kooperationsmöglichkeit. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen. EZW-Text 217. Berlin 2012. – [2] E. O. Wilson: Die Zukunft des Lebens. Goldmann. München 2004. – [3] A. Weisman: Die Welt ohne uns. Piper. München 2007. – [4] J. Lovelock: A final warning: the vanishing face of Gaia. Penguin Books. London 2009. – [5] R. Matyssek, U. Lüttge: Gaia: The planet holobiont. Nova Acta Leopoldina 114 (391), 325 (2013). – [6] E. Kolbert: Das 6. Sterben. Suhrkamp. Berlin 2015. – [7] H. Jonas: Das Prinzip Verantwortung. Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation. Suhrkamp. Berlin. 2003. – [8] H. Küng, K. J. Kuschel (Hrsg.): Wissenschaft und Weltethos. Piper. München 1989. – [9] D. Mieth: Interkulturelle Ethik. Auf der Suche nach einer ethischen Ökumene. In: [8]. – [10] E. U. von Weizsäcker: Ökologisches Weltethos. In: [8].

 Prof. Dr. Ulrich Lüttge, Darmstadt

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