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    Astronomische Vorschau 2009 – Sonne, Mond und Sterne im internationalen Jahr der Astronomie
 
     
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    Matthias F. Wucherer, Nico K. Michiels
    Rote Fluoreszenz bei Korallenfischen
     
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    Evolution – ein Forschungsfeld im Grenzbereich
     
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Hans Eberhard Fischer:
Der Mensch – ein Auslaufmodell der Evolution oder das Lebewesen mit Zukunft?

Franz Brickwedde, Rainer Erb, Jörg Lefèvre, Michael Schalke:
Bionik und Nachhaltigkeit – Lernen von der Natur. 17. Internationale Sommerakademie St. Marienthal.

Michale Wink, Ben-Erik van Wyk, Coralie Wink:
Handbuch der giftigen und psychoaktiven Pflanzen.

Regine Zott:
Alte und neue Erinnerungen, meist von Chemikern.

 
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Astronomische Vorschau 2009 – Sonne, Mond und Sterne im internationalen Jahr der Astronomie

Wie in jedem Jahr laden wir unsere Leser dazu ein, die Vorgänge am nächtlichen Himmel zu verfolgen. In diesem Jahr gibt es für Mitteleuropa zwar keine spektakulären Finsternisereignisse, doch lohnt es sich selbst in einer Großstadt, den Blick auf den Sternenhimmel zu lenken. Das Internationale Jahr der Astronomie gibt Anregungen, die Stellung des Menschen im Kosmos zu überdenken, und initiativ zu werden, beispielsweise die Beobachtungsmöglichkeiten des Sternenhimmels in den Ballungsgebieten zu verbessern.
 

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Rote Fluoreszenz bei Korallenfischen

Lange Zeit galt die Devise, dass für Meeresbewohner ab einer Wassertiefe von 10 Metern die Welt in ein eintöniges blaugrün getaucht sei. Überraschend war daher die Entdeckung, dass es in größerer Tiefe Korallenfische gibt, die in roten Farben aufleuchten. Es handelt sich um Fluoreszenzlicht, das durch Einwirken des blaugrünen Lichtes entsteht, das aus dem Gesamtspektrum des Sonnenlichtes bei seiner Passage durch den Wasserkörper herausgefiltert wurde. Die Entdeckung wirft die Frage auf, wie das Licht im Einzelnen erzeugt wird, welche Arten dieses Licht wahrnehmen können und welche biologische Bedeutung es haben mag.
 

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Evolution – ein Forschungsfeld im Grenzbereich

Für Ernst Mayr – von vielen als der Darwin des 20. Jahrhunderts bezeichnet – war die Evolutionsbiologie eine ganz besondere Wissenschaft. Verankert in den Naturwissenschaften gehörte sie, weil sie es mit historischen Gegebenheiten zu tun hat, „eigentlich“ zu den Geisteswissenschaft. In dem Essay wird diese Idee aufgegriffen und ihre Konsequenzen durchdacht. Der Autor plädiert dafür statt von Evolutionsbiologie von Evolutionsphilosophie zu reden, nicht um den Tatbestand evolutionären Wandels in Frage zu stellen, sondern um methodische Grenzen zu respektieren.

 

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