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    126. VERSAMMLUNG DER GDNÄ
   
    Klaus Hahlbrock:
    Nach 10 000 Jahren auf neuen Wegen – Pflanzenzüchtung für Ernährung und Umwelt
     
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    KONZEPTE UND GESCHICHTE
   
    Manfred Vasold:
    Säuglingssterblichkeit vor 100 Jahren –
Fehlernährung, Hygienemängel und ein heißer Sommer
     
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    Reinhard Piechocki:
    Ökonomie ökosystemarer Dienstleistungen
     
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    Edelmetallnachschub für Erde, Mond und Mars
     
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    Ölsand-Abbau in Kanada erfordert unabhängige Untersuchungen
     
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    Bakterielle „Arsenesser“ im Mono Lake?
     
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    Synthetischer Stoffwechselweg in einer Arzneipflanze
     
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    Zur Entstehung der Angiospermenblüte
     
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    Brown’sche Bewegung erhitzter Teilchen Deuterium diffundiert schneller als normaler Wasserstoff
Halbwertszeit von Selen-79
Cyclische Methylsiloxane   Typischer Brandgeruch   Warnung vor Sekundenschlaf   Bojen gegen Ölteppiche   Ökobilanz für Offshore-Windpark   SWARM erkundet Erdmagnetfeld   Schallwellen sichtbar machen  Vierbeinige Nanomaschine Neues Bergwerk im Erzgebirge Antibakterielle Abwehr beim Asiatischen Marienkäfer   Der kleinste Frosch
 
     
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Adrian Aebischer:
Vögel beobachten in Europa

Franz M. Wuketits:
Wie der Mensch wurde, was er isst. Die Evolution menschlicher Ernährung

Joshua A. Perper, Stephen J. Cina:
When doctors kill

Hannes Kamick, Wolfgang Richter:
Wenn Ärzte töten. Wie Heiler zu Mördern werden

Heinrich Zankl:
Die Launen des Zufalls

Michael Vollmer, Klaus-Peter Möllmann:
Infrared Thermal Imaging

 

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    Stichwort: Bioethik
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Nach 10 000 Jahren auf neuen Wegen –
Pflanzenzüchtung für Ernährung und Umwelt

Prognosen zufolge werden bis zum Jahr 2050 etwa neun Milliarden Menschen auf der Erde leben. Unabhängig von der genauen Zahl lässt sich voraussagen, dass man nicht mehr wie in früheren Zeiten darauf bauen kann, dass man die Nahrungsmittelproduktion entsprechend steigern kann, ohne zugleich die ökodynamischen Kreisläufe empfindlich zu schädigen. Der Autor analysiert die Wechselwirkungen zwischen Wohlstand in den Industrieländern sowie der Armut und das damit einhergehende Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern, die uns in eine immer bedrohlichere Lage bringen. Der Blick auf die globalen Zusammenhänge zeigt, dass ein Umdenken von dem bedingungslosen Streben nach wirtschaftlichem Wachstum einem auf Gemeinsinn und Vorsorge gerichtetem Bewusstsein weichen muss.

 

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    Säuglingssterblichkeit vor 100 Jahren –
Fehlernährung, Hygienemängel und ein heißer Sommer
Ein ungewöhnlich heißer und trockener, lang anhaltender Sommer führte 1911 zu einer hohen Säuglingssterblichkeit. Grund waren meist Infektionskrankheiten die durch ungeeignete verdorbene Ernährung hervorgerufen wurden. Das gesündere Stillen wurde trotz mancher bereits eingeleiteter Initiativen in einigen Regionen noch wenig praktiziert. Der Beitrag berichtet über die aufklärerischen Bemühungen prominenter Befürworter des Stillens, und die historischen Entwicklungen und technischen Erfindungen, die zu besseren Hygienestandards und damit letztendlich einem Zurückgehen der Kindersterblichkeit führten.

 

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    Ökonomie ökosystemarer Dienstleistungen
Das Bewusstsein, dass Naturschutz nicht nur dem Erhalt unseres Ökosystems dient, sondern unmittelbar wirtschaftliche Auswirkungen hat, setzt sich immer mehr durch. Wurden Ökologie und Ökonomie lange Zeit als Gegensätze gesehen, so ist den Unternehmen heute klar, dass ein dauerhafter wirtschaftlicher Erfolg nur möglich ist, wenn die natürlichen Ressourcen nicht durch radikale Ausbeutung zum Versiegen gebracht werden. Entsprechend haben die „Ökosystemaren Dienstleistungen“ ihren Preis, der bilanziert werden sollte.
 
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