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    Taxonomische Praxis und Artbildungsprozesse bei Bakterien
     
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    Karl Snell (1806-1886) – Ein Mathematiker ersinnt ein anthropozentrisches Evolutionsbild
     
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    Vorläufiges Programm der 126. Jahresversammlung der GDNÄ in Dresden 
     
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    Emiliania huxleyi, eine Mikroalge ganz groß!  zum Beitrag ...
     
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Graham Farmelo:
The Strangest Man – The Hidden Life of Paul Dirac, Quantum Genius


Bernd-Olaf Küppers:
Nur Wissen kann Wissen beherrschen. Macht und Verantwortung der Wissenschaft.


Urs Breitmoser, Christine Breitmoser-Würsten:
Der Luchs – Ein Großraubtier in der Kulturlandschaft.


Heinz Schütte, Renate Sternagel:
Der Naturforscher Franz Junghuhn (1809-1864). Zur 200sten Wiederkehr seines Geburtstages.

 
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Taxonomische Praxis und Artbildungsprozesse bei Bakterien
Bakterien beherrschen unsere Welt in einer unvorstellbaren Individuenzahl und in längst nicht erfasster Vielfalt. Sie haben für Stoffkreisläufe und den Energiefluss in Ökosystemen eine fundamentale Bedeutung und spielen in praktischer Hinsicht eine große Rolle. Bewährte Methoden ermöglichen ihre routinemäßige Bestimmung, so dass für Taxonomen kein Anlass besteht, ihr Vorgehen in Frage zu stellen. Aber was sind eigentlich Bakterienarten? Man kann sie nicht als Fortpflanzungsgemeinschaften ansehen, weil sie sich durch Teilung vermehren. Andererseits gibt es verschiedene Möglichkeiten des genetischen Austauschs. Sind die Bakterienarten also nur menschliche Konstrukte? Dann wäre es aber schwer verständlich, dass wir Bakterien so erfolgreich unterscheiden können. Es muss demnach Mechanismen geben, die das je eigene Merkmalsgefüge der Bakterien zusammenhalten. Umgekehrt müssen diese Mechanismen überwunden werden, damit Vielfalt entstehen kann. Der Autor stellt Modelle vor, die einmal der Selektion, ein andermal der genetischen Drift initiale Bedeutung bei der Aufspaltung von Bakterienpopulationen beimessen.

 

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Karl Snell (1806-1886) – Ein Mathematiker ersinnt ein anthropozentrisches Evolutionsbild
In der Zeit, in der Charles Darwin an seinem Werk über die gemeinsame Abstammung der Arten arbeitete und nach kausalen Mechanismen für die Entstehung der Vielfalt suchte, entwickelte der Mathematiker und Physiker Karl Snell seine ganz eigenen Vorstellungen über das Werden in der Natur. Während Darwins Weltbild auf Erfahrungen beruhte, die er als beobachtender und sammelnder Naturalist gewonnen hatte, gründete die Gedankenwelt von Karl Snell in der Mathematik und in der romantischen Naturphilosophie Schellings. Hieraus erklären sich grundlegende, nicht überbrückbare Differenzen.

 

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    Amtsantritt des neuen Präsidenten der Leopoldina
Die Amtseinführung des neuen Leopoldina-Präsidenten Jörg Hacker gab Anlass für Rückblicke auf die Zeit seit der Wiedervereinigung und für eine Vorausschau auf die neuen Aufgaben der „jungen“ Nationalen Akademie als Wissenschaften.

 

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