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    ÜBERSICHT
   
    Ludwig Kammesheidt
    Die Dipterocarpaceen-Wälder Südostasiens - Ökologie, Nutzung und Zukunft eines einzigartige Naturerbes
 
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    FORSCHUNG
   
    Ralph Bock
    Rekonstruktion des Gentransfers aus dem Chloroplastengenom in das Kerngenom - Aus der Werkstatt der experimentellen Evolutionsforschung
     
   

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    KONZEPTE UND GESCHICHTE
   
    Volker Johst
    Die Willensfreiheit ist keine Illusion – Anmerkungen eines Verhaltensbiologen zum aktuellen Freiheitsdiskurs
     
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    Quantisierter Wärmetransport durch Photonen
     
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    Funktion von Endoparasiten in Ökosystemen und in der Evolution
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    Evolution zygomorpher Blüten
     
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    KURZMITTEILUNGEN
    Künstliche Muskeln aus Hybridwerkstoffen —  Kartierung geomagnetischer Anomlien mit SQUID-System —  LIDAR-Verfahren in der Archäologie — Nanodrähte — Selbstverlöschende Zigaretten —  Austauschprozesse zwischen Boden und Atmosphäre — Windparks — Therapien gegen Epilepsie
     
     
    BÜCHER UND MEDIEN
     
    Buchbesprechungen
    Heinrich Zollinger:
Farbe

Jack Repcheck:
Der Mann, der die Zeit fand. James Hutton und die Entdeckung der Erdgeschichte

Helene Schmitz, Nils Uddenberg, Pia Östensson:
A Passion for Systems. Linnaeus and the Dream of Order in Nature

 

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Die Dipterocarpaceen-Wälder Südostasiens – Ökologie, Nutzung und Zukunft eines einzigartigen Naturerbes

Die Flügelfruchtgewächse dominieren in Südostasien die obere Baumschicht und stellen wertvolle Nutzholzarten, die von großem wirtschaftlichem Interesse sind. Vertreter dieser Familie liefern nicht nur Holz für die Möbelindustrie, sondern auch Harze, Öle und Fette, die in der Nahrungsmittelindustrie, Pharmazie und Kosmetik begehrt sind. Die langfristige Erhaltung dieser einmaligen Baumarten ist möglich, wenn auf die spezifischen ökologischen Besonderheiten Rücksicht genommen wird und zugleich geeignete sozioökonomische Rahmenbedingungen für die Bewirtschaftung geschaffen werden.

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Rekonstruktion des Gentransfers aus dem Chloroplastgenom in das Kerngenom – Aus der Werkstatt der experimentellen Evolutionsforschung

Tierische und Pflanzliche Zellen tragen ihr Erbgut nicht nur im Zellkern, sondern darüber hinaus auch in einigen Zellorganellen (Mitochondrien, Chloroplasten/Plastiden), die eine Vorgeschichte als eigenständige Bakterien haben. Der Endosymbiontenhypothese zufolge wurden sie von Vorläuferzellen der Eukaryoten aufgenommen und als Mitochondrien bzw. Chloroplasten „versklavt“. Bei der Ausdifferenzierung dieser Partnerschaft kam es zu einem Gentransfer aus den ehemaligen Bakterien in den Kern der Wirtszelle, der sich im Experiment modellhaft nachvollziehen lässt.

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Die Willensfreiheit ist keine Illusion – Anmerkungen eines Verhaltensbiologen zum aktuellen Freiheitsdiskurs

Die Frage, ob der Mensch in seinen Entscheidungen frei ist, oder ob er inneren Zwängen unterliegt, die ihm im Nachhinein das Gefühl der Freiheit bloß vorgaukeln, hat Tradition und gewinnt durch die neue Hirnforschung Aktualität. Wir stellen das Plädoyer eines Befürworters der Willensfreiheit vor, der die Frage nicht von der neuronalen Basis her, sondern von höherer Systemebene kommend angeht.

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