NR-aktuell  
     
     
    125. JAHRESVERSAMMLUNG DER GDNÄ
   
    Julia Fischer
    Zur Evolution der menschlichen Sprache – ein Vergleich der Kommunikation von Mensch und Tier
     
    mehr ...
     
    ÜBERSICHT
   
    Rüdiger Vaas
    Zwei neue Superteleskope im All – Das Infrarot-Weltraumobservatorium Herschel und das Mikrowellen-Weltraumteleskop Planck
     
    mehr ...
     
    FORUM
   
    Katalysatoren für Technik, Wissenschaft und Gesellschaft – Ein Gespräch mit Gerhard Ertl beim Nobelpreisträgertreffen in Lindau
     
     
    mehr...
     
     
    Rundschau
     
    TECHNIK UND MATERIALFORSCHUNG
    Koreas neue Fusionsanlage KSTAR
    Materialforschung an Schildkrötenpanzern
     
    CHEMIE
    Auslösung chemischer Reaktionen durch mechanische Kräfte
     
    GEOWISSENSCHAFTEN
    Weitet sich der Baikalsee-Graben zu einem Sedimentbecken?
    Schinderhannes – ein „junger“ Arthropode mit großen Frontalgliedmaßen
     
    KLIMAFORSCHUNG
    Aktive Bekämpfung des Treibhauseffekts
    Primärwälder der Nordhemisphäre als Kohlendioxid-Senken
     
    MIKROBIOLOGIE
    Einfluss von Mikroorganismen auf Biotit-Minerale
    Mutualismus zwischen parasitischen Wespen und Nudivirus-Genen
     
    GENETIK
    Terminierung der Transkription steuert Proteinsynthese
    Die genetischen Grundlagen der Asymmetrie bei Schnecken
     
    BOTANIK UND ZOOLOGIE
    Richtige Handhabung von Amphibien
    Von süßen Giftpflanzen und bitterem Lachen: Ist das Sardonische Kraut gefunden?
     
    HUMANBIOLOGIE UND MEDIZIN
    Ursprung und genetische Diversität der Pygmäen Zentralafrikas
    Transposons in der Gentherapie
     
    KURZMITTEILUNGEN
    Chemisches Element 112 — Neutronentomographie in der Archäologie —  Grüne Schule Mainz —  Impfstoff gegen West-Nil-Virus —  Biomasseforschungszentrum Leuna —  Instabiles Wilkins-Schelfeis — Filtration von Blutkonserven — Reibungskräfte bei Schlangen
     
     
    BÜCHER UND MEDIEN
    Buchbesprechungen
   
Lothar Eißmann:
Die Erde hat Gedächtnis. 50 Millionen Jahre mitteleuropäischer Erd- und Klimageschichte.

Lothar Eißmann, Armin Rudolph:
Die aufgehenden Seen im Süden Leipzigs.

Manfred Vasold:
Grippe, Pest und Cholera. Eine Geschichte der Seuchen in Europa.

Eric J. Sargis, Marian Dagosto (Hrsg.):
Mammalian Evolutionary Morphology. A Tribute to Frederick S. Szalay

 
    Neuerscheinungen
     
    PERSONALIA
    Todestage
    Geburtstage
    Akademische Nachrichten
    Ehrungen
     
    SERVICE
    Tipps und Hinweise
    Nachrichten aus dem Internet
    Veranstaltungen
     
    NR
    Stichwort: Evolutionäre Medizin
    Retrospektive: Schutz vor Fressfeinden bei Fischen
    Vorschau, Impressum
     
     
   
     
   
   

Zur Evolution der menschlichen Sprache – ein Vergleich der Kommunikation von Mensch und Tier

Das Nachdenken über die menschliche Sprache hat eine lange Tradition und reicht bis in vorwissen-schaftliche Zeiten zurück. Intuitiv hat man von Anbeginn den Vergleich mit den Tieren einbezogen, eine Möglichkeit des Zugangs, den man zwischenzeitlich etwas belächelte oder angesichts der Komplexität der Sprache als unangemessen erachtete. In der aktuellen Forschung aber erweist sich der vergleichende Ansatz auf verhaltensbiologischer wie auch genetischer Ebene als tragfähig und sehr erhellend. Die Autorin gibt eine kurze historische Übersicht über die Entwicklung der Sprachforschung und stellt Untersuchungen vor, die erstaunliche kognitive Fähigkeiten von Tieren belegen. Es zeichnet sich ab, dass die Evolution der Sprachfähigkeit von einer Fülle begünstigender Faktoren abhängt, die verschiedensten Dimensionen angehören, von der Morphologie, Neurobiologie, Genetik bis hin zur Verhaltensbiologie.

 

    zurück zum Anfang
   
   
   

Zwei neue Superteleskope im All – Das Infrarot-Weltraumobservatorium Herschel und das Mikrowellen-Weltraumteleskop Planck

Im Mai gelang es der Europäischen Weltraumorganisation ESA, zwei Weltraumteleskope zu einem himmelsmechanisch herausragenden Aufenthaltsort zu bringen, dem Lagrange-Punkt L2. An dieser Stelle sind die beiden Observatorien Herschel und Planck in 1,5 Millionen km Abstand von der Erde in einer weitgehend stabilen Beobachtungsposition, von der aus sie Infrarot- bzw. Mikrowellenstrahlen aus den Fernen des Kosmos detektieren. Herschel dient vor allem dazu, ferne Galaxien aufzuspüren, mit Planck soll die Kosmische Hintergrundstrahlung, ein Überbleibsel des Urknalls, in bislang unerreichter Auflösung erfasst werden. Der Beitrag gibt eine Übersicht über die wissenschaftlichen Instrumente und stellt das ambitionierte Forschungsprogramm vor.
 

    zurück zum Anfang
   
   
   

Katalysatoren für Technik, Wissenschaft und Gesellschaft – Ein Gespräch mit Gerhard Ertl beim Nobelpreisträgertreffen in Lindau

Das 59. Treffen in Lindau führte zum 19. Mal die Nobelpreisträger der Chemie zusammen. Unter ihnen war Gerhard Ertl, der mit seinen Beiträgen den Forschungen zur heterogenen Katalyse eine solide Grundlage gab. In unserem Gespräch gab er Auskünfte über seine Eindrücke von Lindau, seinen wissenschaftlichen Werdegang und die Herausforderungen der Katalysatorforschung.
 

    zurück zum Anfang