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    Tierkreiszeichen, Sternzeichen, Sternbilder – Verwirrung und Missverständnisse für alle Zeiten?
     
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    Eine Finsternis als Finale – Astronomische Hinweise für das letzte Jahresviertel 2009
     
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    Von "Schloss Langweil" zum Chimborazo – Reisen und Werk des von der Vernunft legitimierten Abenteuerers Alexander von Humboldt (1769-1859).  Teil I
     
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Walther Streffer:
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Tierkreiszeichen, Sternzeichen, Sternbilder – Verwirrung und Missverständnisse für alle Zeiten?

Der Begriff „Sternzeichen“ wird bis auf den heutigen Tag nicht nur von Esoterikern verwendet. Nicht allen ist bewusst, dass es sich um ein Mixtum compositum aus den Begriffen Tierkreiszeichen und Sternbild handelt. Die Tierkreiszeichen stehen für ein Konzept, mit dem ein erstes astronomisches Koordinatensystem geschaffen wurde. Sternbilder sind hingegen Sterngruppierungen, die der Orientierung am Himmel dienen. Unter ihnen sind jene zwölf, meist nach Tieren benannten Sternbilder, die die Sonne in einem Jahr zu durchlaufen scheint. Ausgehend von dem Sternbild Widder, das zu seiner Zeit zur Frühlings-Tagundnachtgleiche erschien, legte der griechische Astronom Hipparch den Nullpunkt seines Koordinatensystems als „Widderpunkt“ fest und unterteilte den Himmelskreis in zwölf 30-Grad-Abschnitte, denen er ein Symbol für die aufeinander folgenden Sternbilder des Tierkreises gab, die Tierkreiszeichen. Ihm war bewusst, dass sich der Widderpunkt im Laufe der Zeit verschiebt. Ja, diese Tatsache war es, die ihn zu seiner definitorischen Festlegung veranlasste, die nun zu mancherlei Verwirrung führt.

 

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Eine Finsternis als Finale – Astronomische Hinweise für
das letzte Jahresviertel 2009    


In den letzten Monaten des Jahres gibt es einige bemerkenswerte Planetenkonstellationen am Himmel, ferner sind Sternschnuppenschwärme und eine partielle Mondfinsternis zu erwarten. Die Betrachtung des Fixsternhimmels gibt Gelegenheit, den Eintritt der Sonne in vier Sternbilder des Tierkreises zu beobachten.

 

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Von „Schloss Langweil“ zum Chimborazo – Reisen und Werk des von der Vernunft legitimierten Abenteurers Alexander von Humboldt (1769-1859). Teil I

Kaum ein deutscher Wissenschaftler hat einen so dauerhaften Weltruhm erlangt wie Alexander von Humboldt – und doch blieb er gerade in Deutschland lange Zeit ein großer Unbekannter. Erst in den letzten Jahren gibt es eine „Humboldt-Renaissance“, die zur Publikation einer Reihe von Werken führte. Darunter sind nicht nur Biographien und Neuauflagen von Humboldts Werken, sondern auch Erstauflagen in deutscher Sprache. Die 150. Wiederkehr von Humboldts Todestag ist Anlass, diesen Gelehrten zu würdigen. Im ersten Teil wird sein Lebensweg bis zum Abschluss der ersten großen Forschungsreise verfolgt.

 

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