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    Hans Eberhardt, Manfred Spitzer:
    Gehirn und Menschwerdung – Wie fünf Funktionsmodule uns zu dem machen, was wir sind
     
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    Andreas J. G. Baumgärtner, Bernhard Hassenstein:
    Aus dem Takt geraten: Wie sich die Rückenflosse durch die Brustflossen beeinflussen lässt – Theorie und Simulation der relativen Koordination von Wirbeltieren
     
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    KONZEPTE UND GESCHICHTE
   
    Franz M. Wuketits:
    Tarnen, täuschen, schwindeln – Wissenschaftsbetrug einst und jetzt
     
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    Rundschau
     
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    Wellen an den Gestaden des Orionnebels
     
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    CARIBIC – Atmosphärenforschung
mit Messcontainer an Bord einer Linienmaschine
     
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Helmut Schuhmacher:
Korallen – Baumeister am Meeresgrund

Ilse Jahn, Andreas Wessel (Hrsg.):
Für eine Philosophie der Biologie

Stephen Hawking, Leonard Mlodinow:
Der Große Entwurf – Eine neue Erklärung des Universums

 

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    Stichwort: Paläontologie
    Retrospektive: Von menschlichen und nichtmenschlichen Hominiden
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    BIOMAX 26
   
Arbeitspapier der Max-Planck-Gesellschaft (Herbst 2010)

Christina Beck:
Vaterschaftstest im Nistkasten –warum sich Fremdgehen lohnen kann
 
   
   
   

Gehirn und Menschwerdung – Wie fünf Funktionsmodule uns zu dem machen, was wir sind
Was zeichnet den Menschen aus? Auch strikte Naturalisten, die dem Menschen keine Sonderstellung einräumen, heben sein hochentwickeltes Gehirn als eine Besonderheit heraus. Ausgehend von frühen Zeugnissen menschlicher Kreativität versucht die „Kognitive Archäologie” auf dahinter stehende Gehirnleistungen zu schließen. Die Autoren stellen ihre Vorstellungen zur Entwicklung von „Funktionsmodulen” vor. Nach ihnen sind es mehrere Hirnleistungen, deren Zusammenwirken den Menschen zu einer hochdifferenzierten kulturellen Evolution befähigen.

 

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Aus dem Takt geraten: Wie sich die Rückenflosse durch die Brustflossen beeinflussen lässt – Theorie und Simulation der relativen Koordination von Wirbeltieren
Die Bewegung der Wirbeltiere erfordert ein abgestimmtes Zusammenspiel der Fortbewegungsorgane – seien es die Extremitäten der Landwirbeltiere oder die Flossen der Fische. Der Physiologe Erich von Holst hatte auf der Grundlage von experimentellen Befunden ein Modell vorgeschlagen, nach dem Bewegungsorgane relativ autonom arbeiten und sich durch einfache Koppelungsmechanismen aufeinander abstimmen können. Es zeigte sich dabei, dass eines der Organe dominiert und die Bewegung des anderen über einen „Magnet-Effekt“ beeinflusst. Vor drei Jahrzehnten wurde eine erste mathematische Beschreibung dieses Effekts gefunden – nun wird ein sehr viel einfacheres Modell vorgestellt.
 

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Tarnen, täuschen, schwindeln – Wissenschaftsbetrug einst
und jetzt

Wissenschaft kann nur in einem Umfeld des Vertrauens gedeihen, da man stets auf den Befunden von anderen aufbauen muss. Die Wertschätzung wissenschaftlicher Arbeit verleitet immer wieder dazu, dass sich einzelne unlauterer Mittel bedienen, um sich Vorteile zu verschaffen. Ausgehend von berühmten historischen Fällen wird die heutige Situation beleuchtet. Die derzeitige Forschungspraxis scheint betrügerischen Praktiken besonders förderlich zu sein. Der Beitrag beruht auf dem Vortrag, den der Autor auf der 126. Jahresversammlung der GDNÄ in Dresden gehalten hat.
 

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