NR-aktuell  
     
     
    125. JAHRESVERSAMMLUNG DER GDNÄ IN TÜBINGEN 2008
   
    Susanne Foitzik
    Grenzenloses Wachstum: Ameisenkolonien von Portugal bis Italien
Die Superkolonien invasiver Ameisen
 
     
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    FORSCHUNG
   
    Maik Veste, Werner B. Herppich
    Welwitschia mirabilis – Eine ökophysiologische Betrachtung
     
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    Rundschau
     
    NOBELPREISE 2008
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    MATERIALFORSCHUNG
    Dreidimensionale Metamaterialien für sichtbares Licht
     
    BOTANIK UND ÖKOLOGIE
    Die Prärie verliert Kohlenstoff, wenn es heiß wird
    Strigolactone – eine neue Gruppe von Pflanzenhormonen
     
    VERHALTEN
    Flexible Weibchen mildern die Folgen sexueller Selektion
     
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    Das Genom des Lanzettfischchens
    Verteilung und Evolution der Körpergröße bei Säugetieren
     
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    Stammzellen in Geweihen von Damhirschen
    Neubildung von Haaren nach Verletzungen
     
    GENETIK
    Indels als Mutatoren
     
    HUMANWISSENSCHAFTEN
    „Elektrosensibilität“ als konditionierte neuronale Dysfunktion
    Zur Migration von Hirtenvölkern nach Südafrika
     
    JAHRESRUNDSCHAU 2008
    Natur & Mensch
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     Tribolumineszenz – Experimente zur Kalten Kernfusion – Pläne der Golfstaaten für eine Nuklearprogramm  –  Schädigung von Fledermäusen durch Windräder – Großräumige innere Bewegung von Proteinen  –  Biokompatible optische Mikrokomponenten aus Spinnenseide
     
     
    BÜCHER UND MEDIEN
    Buchbesprechungen
   
Wolfram Braune:
Meeresalgen. – Ein Farbbildführer zu verbreiteten benthischen Grün-, Braun- und Rotalgen der Weltmeere.

Adam Vollmer (Hrsg.):
 „Der Chemie in München ist der Garaus gemacht“ – aus der Dienstzimmer-Korrespondenz des Nobelpreisträgers Heinrich Wieland 1945-1951.
Mit einem Essay von Rolf Huisgen.

David Attenborough:
Wunderbare seltene Dinge

Bernulf Kanitschneider:
Entzauberte Welt. Über den Sinn des Lebens in uns selbst.

 
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Grenzenloses Wachstum: Ameisenkolonien von Portugal bis Italien
Die Superkolonien invasiver Ameisen

Die Ameisen sind die Gruppe vielzelliger Tiere, die wohl mit den meisten Individuen auf unserer Erde vertreten ist. Unter ihnen gibt es eine Reihe von Arten, die das Potential haben, anderer Organismen zu schädigen, sobald sie in neue Lebensräume eingeschleppt werden. Die Populationen solcher „Invasoren“ scheinen geradezu grenzenlos zu wachsen. Am Beispiel von fünf gefürchteten invasiven Ameisenarten wird den Gründen ihres (bisherigen) Erfolges nachgegangen. Dabei zeigt sich, dass es neben äußeren Faktoren, wie dem Fehlen effektiver Fressfeinde, Parasiten und Konkurrenten eine Reihe organismischer Besonderheiten gibt, die für das gigantische Populationswachstum verantwortlich sind.
 

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Welwitschia mirabilis – Eine ökophysiologische Betrachtung

Um die Wüstenpflanze Welwitschia mirabilis ranken sich einige Legenden, die zum Teil auch in der wissenschaftlichen Literatur weiterverbreitet werden. So soll Welwitschia Wasser über die riemenförmigen Blätter aufnehmen können und in der Lage sein, das für die Photosynthese nötige Kohlendioxid nachts „aufzutanken“ und in Form von Säuren in den Vakuolen zwischenzulagern (Crassulaceen-Säure-Mechanismus, CAM). Tagsüber soll sie dann bei weitgehend geschlossenen Spaltöffnungen und damit weitgehend ohne Verdunstungsverlust Photosynthese beitreiben. Der Beitrag stellt eigene Forschungsergebnisse vor und diskutiert insbesondere, welche Bedeutung die Fähigkeit zur nächtlichen Fixierung des Kohlendioxids im Leben der Pflanze spielt.

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