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    Jörn Piel
    Symbiontische Bakterien als Wirkstoff-Fabrikanten in Tieren 
   

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    Hans-Ulrich Keller
    Astronomische Vorschau – Sonne, Mond und Sterne im Jahr 2005
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    Harald Fritzsch
    Was wir für die Bildung tun müssen – Thesen zur Stärkung des Wissenschaftsstandorts Deutschland 
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Grundkurs Pflanzenbestimmung.

Peter Dietz:
Menschengleiche Maschinen. Wahn und Wirklichkeit der künstlichen Intelligenz.

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Darwinismus und Intelligentes Design.

 
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Retrospektive

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    Symbiontische Bakterien als Wirkstoff-Fabrikanten in Tieren

Viele Lebewesen setzen chemische Stoffe mit antibakteriellen, antiparasitischen oder cytotoxischen Eigenschaften ein, um sich zu behaupten. Solche Substanzen nutzen Wissenschaftler schon lange für die Entwicklung von Medikamenten. Beispiele sind das Antibiotikum Erythromycin, der Immunsuppressor Tacrolimus, der bei Organtransplantationen eingesetzt wird, oder Antiparasitika des Avermectintyps, die wichtige Waffen im Kampf gegen die Flussblindheit darstellen. Insbesondere festsitzende Organismen wie Moostierchen, Schwämme und Manteltiere sind potente Wirkstofflieferanten. Es mehren sich die Nachweise, dass ihnen diese Stoffe von bakteriellen Symbiosepartnern geliefert werden, was völlig neue Perspektiven eröffnet. War man bislang darauf angewiesen, die schwer zugänglichen Naturstoffe aus einer großen Zahl von Tieren zu isolieren, so sollte es zukünftig möglich sein, diese in einem Fermenter von Bakterien produzieren zu lassen.

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    Astronomische Vorschau – Sonne, Mond und Sterne im Jahr 2005

Das spektakulärste Himmelsschauspiel im Jahr 2005 ist die ringförmige Sonnenfinsternis am 3. Oktober, bei der sich zwar der gesamte Mond vor die Sonnenscheibe schiebt, doch aufgrund des zu großen Abstandes von der Erde diese nicht vollständig abdeckt. Bis zu 60% der Sonnenscheibe werden in den Vormittagsstunden im deutschen Sprachraum vom Mond bedeckt. In den letzten Junitagen können Himmelsbeobachter eine enge Begegnung der drei Planeten Merkur, Venus und Jupiter am Abendhimmel erkennen. Der August bietet den stärksten und ergiebigsten Meteorstrom des ganzen Jahres, nämlich die Perseiden. Bis zu 110 Meteore pro Stunde sind in der Nacht vom 12. auf dem 13. August zu erwarten. Mit Spannung erwartet wird auch die Landung der europäischen Raumsonde HUYGENS auf dem Saturnmond Titan am 14. Januar.

 

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    Was wir für die Bildung tun müssen – Thesen zur Stärkung des Wissenschaftsstandorts Deutschland

Auf der Jahresversammlung der GDNÄ im September letzten Jahres nahm der Präsident, Professor Harald Fritzsch, Stellung zur Hochschulpolitik in Deutschland und trug Thesen zur Stärkung des Wissenschaftsstandorts Deutschland vor. Er mahnt dringend verstärkte Investitionen des Staates in Bildung und Forschung an, zugleich aber auch die Einführung von Studiengebühren, ohne die sich Eliteuniversitäten in Deutschland nicht realisieren ließen.

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