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JAHRESTAGUNG

     
   


100 years of X-Ray Diffraction

Laue Day and

20th Annual Meeting of the German Crystallographic Society (DGK)

12. - 15. März 2012
 

   

Veranstaltungsort:
Ludwig-Maximilians-Universität, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München.

Tagungsleitung: Dr. Prof. Wolfgang W. Schmahl
Ludwig-Maximilians-Universität München
Department of Earth and Environmental Sciences
Theresienstraße 41, 80333 München 

www.dgkristall2.de/

www.dgk-conference.de
 

   
     ÜBERSICHT
   
    Gerhart Drews:
    Mikrobenökologie im dunklen Ozean
     
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     KONZEPTE UND GESCHICHTE
   
    Alexander Ströhle:
    Der moderne Mensch, ein Gefangener des Paläolithikums? – Eine kritische Analyse der evolutionsmedizinischen Mismatch-Theorie
     
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     BERICHT
   
    Klaus Rehfeld
    Was ist Leben? Jahresversammlung der Leopoldina (Teil 2)
     
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    Rundschau
     
     
    ASTRONOMIE
    Mögliche Ursache für Chaosfelder auf Europa
     
    ERDGESCHICHTE
    Oxidation des Erdmantels im frühen Hadaikum
     
    TECHNIK
    Algenextrakt erhöht die Kapazität von Lithium-Ionen-Akkumulatoren
     
    GEOWISSENSCHAFTEN
    China und das CO2-Problem
    Tiefeseebohrung in der japanischen Bebenzone
    Chemnitzer Wald ist 291 Millionen Jahre alt
     
    PALÄOANTHROPOLOGIE
    Frühester Homo sapiens in Europa
     
    ÖKOLOGIE
    Terpene aus Makroalgen schädigen Korallen
    Artenvielfalt und Ökosystemleistungen
     
    ANGEWANDTE MIKROBIOLOGIE
    Pilze, ein ungenutztes Potential in der Bodensanierung?
     
    ENTWICKLUNGSBIOLOGIE
    Faultiere, Seekühe und die Siebener-Regel der Halswirbelsäule
     
    VERGLEICHENDE GENOMIK
    Einblicke ins Genom erleichtern den Kampf gegen Parasiten
     
    KLINISCHE MIKROBIOLOGIE
    Cytotoxische Effekte durch Helicobacter pylori
     
    PHYSIOLOGIE
    Knochenhormon Osteocalcin erhöht männliche Fruchtbarkeit
     
    PATHOBIOCHEMIE
    Erhöht Abendsonne das Hautkrebsrisiko?
     
    KURZMITTEILUNGEN
    Laserstrahlen treiben mikroskopischen Motor an Gefrierpunkt von reinem Wasser Laser mit ultrakalten Atomen Kerzenruß zur Oberflächenbeschichtung Benennung der Elemente 114 und 116
     
    GDNÄ
   

Niederschrift der Mitgliederversammlung der
Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e. V
.
am 20. September 2010 im Hörsaalzentrum der Universität Dresden
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    BÜCHER UND MEDIEN
     
    Buchbesprechungen
   

Jean-Henri Fabre:
Erinnerungen eines Insektenforschers Band III

Georg Toepfer:
Historisches Wörterbuch der Biologie. Geschichte und Theorie der biologischen Grundbegriffe

Lucien F. Trueb, Günther Ramm, Peter Wenzig:
Die Elektrifizierung der Armbanduhr
 

    Neuerscheinungen
     
    PERSONALIA
    Todestage
    Geburtstage
    Akademische Nachrichten
    Ehrungen
     
    SERVICE
    Tipps und Hinweise
    Nachrichten aus dem Internet
    Veranstaltungen
     
    NR
    Stichwort: Tod
    Retrospektive: Lamarck und die Vererbung erworbener Eigenschaften
    Vorschau, Impressum
     
   
     
   
   

Mikrobenökologie im dunklen Ozean

Zu den großen Überraschungen der jüngeren Meeresforschung gehört die Entdeckung, dass die Weltmeere von einer geradezu unendlichen Fülle von Mikroorganismen besiedelt sind. Mikroben findet man nicht nur in den durchlichteten Zonen, wo sie Photosynthese betreiben oder von den Ausscheidungen und Überresten anderer Organismen leben, sondern auch in den tiefsten Meereszonen, wo extreme Druck- und Temperaturverhältnisse herrschen. Diese Mikrobenwelt der tiefen, nicht durchlichteten Zonen wird in dem Beitrag vorgestellt. Insbesondere wird auch auf die Mikroorganismen an hydrothermalen Tiefseequellen eingegangen, die dort organische Substanz mit Hilfe energiereicher, durch vulkanische Aktivität freigesetzter Verbindungen aufbauen und Grundlage photosyntheseunabhängiger Lebensgemeinschaften sind. Auch die Sedimente der Meere und selbst die Kruste der Erde erwiesen sich als Lebensräume, die von Mikroorganismen besiedelt werden.

 

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    Der moderne Mensch, ein Gefangener des Paläolithikums? – Eine kritische Analyse der evolutionsmedizinischen Mismatch-Theorie

Der generelle Anspruch, den die Evolutionstheorie erhebt, lässt alle Aspekte des Lebens aus einer entwicklungsgeschichtlichen Perspektive wahrnehmen. Dies hat in Bezug auf den Menschen zu neuen Forschungsrichtungen geführt wie die Evolutionsmedizin und die Evolutionäre Ernährungswissenschaft. Letztere hat durch die Propagierung der sogenannten „Steinzeiternährung“ in den letzten Jahren einiges Gehör gefunden. Sie solle eine besonders gesunde Diät sein, da sich unser Stoffwechsel noch nicht an die neuen Ernährungsweisen habe anpassen können, die Ackerbau und Viehzucht mit sich brachten. Entsprechend passe die heutige Ernährung nicht zu dem Menschen, es liegt eine Fehlpassung (Mismatch) vor. Der Beitrag analysiert die Struktur der evolutionsbiologischen Argumentation. Insbesondere wird das Konzept einer einseitigen Umwelt-Anpassung kritisiert und durch ein Konzept ersetzt, das eine wechselseitige Organismus-Umwelt-Beziehung berücksichtigt.
 
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    Was ist Leben? Jahresversammlung der Leopoldina (Teil 2)

Die letzte Jahresversammlung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina (23. – 25. September 2011) widmete sich dem Thema „Leben“. Nach bewährter Tradition äußerten sich Vertreter der verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen – vermehrt auch die der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Im abschließenden Teil wird über Vorträge zu den Aspekten: Leben – Modelle – Maschinen, Vielfalt des Lebens, Beeinflussung des Lebens und Grenzen des Lebens berichtet.

 

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