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     ANKÜNDIGUNG
 


   


23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie
16. - 19. März 2015 Göttingen

   

 
http://www.dgkristall.de

     
     ÜBERSICHT
   
    Bruno P. Kremer
    Der Kölner Dom – Geologische
und biologische Aspekte eines Kulturdenkmals
     
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    ÜBERSICHT
   
    Hajo Haase
    Zink und Immunsystem – Ein Element mit vielen Funktionen
     
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    KONZEPTE UND GESCHICHTE
   
    Martin Schneider
    Andreas Vesalius – Von der galenischen zur modernen Anatomie
     
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    Rundschau
     
    ASTRONOMIE
    Wasserdampf in der Atmosphäre eines dem Neptun ähnlichen Exoplaneten
     
    BIOTECHNOLOGIE
    Energieeffizienter Bioreaktor
     
    GEOENGINEERING
    Möglichkeiten und Unsicherheiten des Climate Engineering
     
    KOHLENSTOFFKREISLAUF
    Semiaride Ökosysteme als wichtige Kohlenstoffsenken
     
    ÖKOLOGIE
    Neonicotinoide gefährden Raubinsekten, Sing- und Hühnervögel
     
    BIOANORGANISCHE CHEMIE
    Der Konkurrenzkampf um Eisen
     
    BIOCHEMIE
    Aluminium lässt Proteine aggregieren
     
    PFLANZENPHYSIOLOGIE
    Gibberellinvorstufe als Antheridiogen bei Farnen
     
    NEUROCHEMIE
    Veränderter Geruchssinn macht Mücken sensibel für menschlichen Körpergeruch 
     
    VERHALTEN
    Stoffwechselrate und Umgebungstemperatur beeinflussen das Risikoverhalten von Meisen
     
    EVOLUTION
    Konvergente Evolution bei Stumpf­nasenaffen und Rindern
     
    TIERE UND PFLANZEN DES JAHRES 2015
     
    KURZMITTEILUNGEN
    Verstärkte Verwitterung von Silicat­mineralien durch Ameisen
    Vier neue Kieselalgen-Arten
    Jagende Fledermäuse verwirren Artgenossen
    Sensor entdeckt Schimmelpilze
    Centrum für Naturkunde (CeNak) gegründet
     
     

 

    BÜCHER UND MEDIEN
     
    Buchbesprechungen
   


Herbert Niederhausen, Andreas Burkert:
Elektrischer Strom – Gestehung, Übertragung, Verteilung, Speicherung und Nutzung im Rahmen der Energiewende

Wolfgang Werner et al.:

Naturwerksteine aus Baden-Württemberg – Vorkommen, Beschaffenheit und Nutzung.

Andrea Köhler-Ludescher:
Paul Watzlawick – die Biografie. Die Entdeckung des gegenwärtigen Augenblicks.

 

    Neuerscheinungen
     
    PERSONALIA
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    Akademische Nachrichten
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    Tipps und Hinweise
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    Veranstaltungen
     
    NR
    Stichwort: Evolutionäre Ästhetik
    Retrospektive: Kontinentalverschiebung und Erdbeben
    Vorschau, Impressum
     
    TECHMAX 20
   
Arbeitspapier der Max-Planck-Gesellschaft (Sommer 2014)

Roland Wengenmayr
Nagelprobe für den Fakir
oder wann Wassertropfen den Halt verlieren
 
     
   
     
   
   

Der Kölner Dom Geologische und biologische Aspekte eines Kulturdenkmals

Der Kölner Dom ist nicht allein ein eindrucksvolles Zeugnis der Baukunst, vielmehr verdient er es, auch unter einem naturwissenschaftlichen Blickwinkel betrachtet zu werden. Ohne sichere Fundamente und tragende Bausteine hätte das Jahrhunderte alte Kirchengebäude nie errichtet werden und bestehen können. Deshalb gilt ein besonderes Augenmerk den geologischen Gegebenheiten des Standorts und der Wahl und Beschaffenheit der verwendeten Werksteine. Mit dem himmelwärts strebenden Bau wurde zugleich ein reichgegliederter Kunstfelsen geschaffen, den verschiedenste Lebewesen besiedeln und in ihre Aktivitäten einbeziehen. Flora und Fauna des Kölner Doms bilden daher den zweiten Schwerpunkt der Darstellung.
 

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Zink und Immunsystem – Ein Element mit vielen Funktionen

Vitamin C plus Zink, so lautet seit einigen Jahren die Erfolgsformel für alle, die sich gegen die in der kalten Jahreszeit erhöhte Infektionsgefahr wappnen wollen. Doch wie genau stärkt Zink das Immunsystem? Seine Wirkungen sind vielfältig: Zink bindende Proteine, aber auch freies Zink als intrazellulärer Botenstoff steuern die Reifung und Aktivität verschiedener Gruppen von Immunzellen. Und da auch Pathogene Zink benötigen, können sie durch Verlagerung des Spurenelements in Speicherdepots ausgehungert werden.
 

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Andreas Vesalius – Von der galenischen zur modernen Anatomie

In demselben Jahr, in dem Nicolaus Copernicus mit seinem Buch De revolutionibus orbium coelestium an die Öffentlichkeit trat und eine der großen Wenden in unserem Weltverständnis einleitete, ließ der flämische Anatom Andreas Vesalius in Basel sein reich illustriertes Werk De humani corporis fabrica libri septem drucken. Diese „Sieben Büchern über den Bau des menschlichen Körpers“ bedeuteten eine Zäsur. Endlich wurde ein von Tradition unverstellter Blick auf das Innere des Menschen geworfen. Das Werk ist eines der großen Zeugnisse der Renaissance und des leidenschaftlichen Erkenntnisstrebens. Der 500. Geburtstag von Andreas Vesalius gibt Anlass zu einer Würdigung.
 

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