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Retrospektive

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    Grundlagen der Anthropologie - Eine interdisziplinäre Wissenschaft mit biologischen Wurzeln

Die Frage nach dem Spezifischen des Homo sapiens bewegt die Menschheit seit Urzeiten.
Die Anthropologie ist ein Beispiel für interdisziplinäre Forschung, indem sie verschiedene Gebiete der Geistes- und der Naturwissenschaften integriert. Anhand besonders häufig und intensiv diskutierter Fragestellungen zeigt der Autor die Notwendigkeit des interdisziplinären Ansatzes auf. Darauf aufbauend wird erläutert, warum der Biologie eine Schlüsselrolle im Konzert der Humanwissenschaften zukommt: Sie vereint historisch-rekonstruierende wie aktualistisch-kausalanalytische Forschung, und sie verfügt über das Instrumentarium, um die hierarchische Struktur lebender Systeme adäquat wiederzugeben. Es wird ein Ordnungsschema vorgestellt, welches die biologischen Grundfragen (Verursachung, Ontogenese, Anpassungswert und Phylogenese) mit den Bezugsebenen (Molekül, Zelle, Organ, Individuum, Gruppe und Gesellschaft) in einer Weise verknüpft, dass fiktive und falsche Vorstellungen aufgedeckt und vermieden und Wissenslücken erkannt werden können.
 

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    Holz als Nahrungsquelle für Insekten – Der Große Holzwurm als Modellfall

Der vorwiegend aus Cellulose, Hemicellulose und Ligninen bestehende Holzkörper besteht aus chemisch energiereichen Verbindungen, die jedoch biologisch schwer abbaubar sind. Nach bisherigem Kenntnisstand sind holzfressende Tiere auf die Mithilfe symbiontischer Bakterien oder holzzersetzender Pilze angewiesen. Am Beispiel des wirtschaftlich bedeutenden Hausbockkäfers wird der Frage nachgegangen, welche Fraktionen des Holzes verwertet werden und welche Enzyme daran beteiligt sein können.

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    Bevölkerungswachstum und Wirtschaftswachstum aus der Sicht eines Biologen

Der Autor greift in die aktuelle wirtschafts- und bevölkerungspolitische Debatte ein und mahnt, die grundlegende Erkenntnis über die „Grenzen des Wachstums“ nicht kurzfristiger Ziele wegen aus dem Bewusstsein zu verdrängen