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JAHRESTAGUNG

     
   


100 years of X-Ray Diffraction

Laue Day and

20th Annual Meeting of the German Crystallographic Society (DGK)

12. - 15. März 2012
 

   

Veranstaltungsort:
Ludwig-Maximilians-Universität, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München.

Tagungsleitung: Dr. Prof. Wolfgang W. Schmahl
Ludwig-Maximilians-Universität München
Department of Earth and Environmental Sciences
Theresienstraße 41, 80333 München 

www.dgkristall2.de/

www.dgk-conference.de
 

   
     ÜBERSICHT
   
    Lucien F. Trueb:
    Shale Gas in Nordamerika – Nutzen und Risiken einer lange nicht gewinnbaren Energieressource
     
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     KONZEPTE UND GESCHICHTE
   
    Christoph Kockerbeck:
    Das Bild der Tiefsee im Spiegel fach- und populärwissenschaftlicher Schriften des deutschen Zoologen Carl Chun
     
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    Rundschau
     
     
    ASTRONOMIE
    Außergewöhnlicher Gammastrahlenausbruch gibt Rätsel auf
     
    POLYMERCHEMIE
    Lineare Polymerisation von Alkanen auf Goldoberflächen
     
    QUARTÄRGEOLOGIE
    Lumineszenz-Datierung von Maaren in der Eifel
     
    KLIMA
    Gletscherschwund im Himalaya
     
    SEISMOLOGIE
    Bebenzentrum und Grabenverlauf in ihrer Wirkung auf die Tsunamistärke
     
    NOMENKLATUR
    Ein Neotyp für Archaeopteryx
     
    ATMOSPHÄREN-CHEMIE
    Organische Aerosole durch Deepwater-Horizon-Ölkatastrophe
     
    GENTECHNIK
    Effiziente homologe Rekombination bei Öl-bildender Alge
     
    ARTENVIELFALT
    Neue Arten in der Mekong-Region
     
    EPIGENETIK
    Epigenetisches Gedächtnis und Lebenserwartung
     
    ERNÄHRUNG
    Kohl und Brokkoli stärken das Immunsystem
     
    TIERE UND PFLANZEN DES JAHRES 2012
    Dohle ∙ Neunauge ∙ Erdkröte ∙ Hirschkäfer ∙ Heidenelke ∙ Armleuchteralge
     
    KURZMITTEILUNGEN
    Nachts blühende Orchidee entdeckt   Nanotrichter verkürzt Wellenlänge von Laserstrahlen Farben eines urzeitlichen Tagfalters   Oberflächen-eigenschaften von Tensidgemischen   Diagnose der Alzheimer-Erkrankung Internationales Graduiertenkolleg zum Thema „Integrated Hydrosystem Modelling“   Jean-Henri Fabre und der Nobelpreis
     
    GDNÄ
   

Niederschrift der Mitgliederversammlung der
Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e. V
.
am 20. September 2010 im Hörsaalzentrum der Universität Dresden
Download

 

     

 

    BÜCHER UND MEDIEN
     
    Buchbesprechungen
   

Peter Goodfellow:
Gefiederte Architekten

Heinz-Ulrich Reyer, Paul Schmid-Hempel (Hrsg.):
Darwins langer Arm – Evolutionstheorie heute

Rüdiger Vaas:
Hawkings Kosmos einfach erklärt

Gerhard Strigel, Anna-Dorothea Ebner von Eschenbach, Ulrich Barjenbruch (Hrsg.):
Wasser – Grundlage des Lebens. Hydrologie für eine Welt im Wandel

Sören Flachowsky, Holger Stoecker (Hrsg.):
Vom Amazonas an die Ostfront
 

    Neuerscheinungen
     
    PERSONALIA
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    Geburtstage
    Akademische Nachrichten
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    NR
    Stichwort: Renaturierungsökologie
    Retrospektive: Universalität des genetischen Lebenscodes
    Vorschau, Impressum
     
   
     
   
   

Shale Gas in Nordamerika – Nutzen und Risiken einer lange nicht gewinnbaren Energieressource

Die weltweiten Vorkommen von Gasschiefer sind beträchtlich. Allein in den USA, wo „Shale Gas“ seit einigen Jahren großtechnisch gewonnen wird, liegt sein wirtschaftlich gewinnbares Potential bei 1900 Tausend Kubikfuß (TCF). Die Entdeckung des Ölschiefervorkommens in Nordamerika weckte dort bereits in den 1970er Jahren große Hoffnungen. Doch erst neue Bohrtechniken, bei denen zunächst vertikal und dann horizontal in die Gesteinsschicht gebohrt wird, und das sogenannte Frackingverfahren, mit dem das Gestein hydraulisch aufgebrochen wird, machten die Erschließung wirtschaftlich sinnvoll und umwelttechnisch vertretbar. Heute werden bereits 23 % des US-amerikanischen Erdgasbedarfs damit gedeckt. In Europa steht man ihm bislang aufgrund der noch nicht vollständig geklärten Umwelt- und gesundheitlichen Risiken weitgehend skeptisch gegenüber

 

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    Das Bild der Tiefsee im Spiegel fach- und populärwissenschaftlicher Schriften des deutschen Zoologen Carl Chun

Ein Vierteljahrhundert nach der von britischen Forschern unternommenen Challenger-Tiefsee-Expediton startete 1889 unter Leitung von Carl Chun die „Deutsche Tiefsee-Expedition“ Valdivia. Neben nationalem Prestigeinteresse standen maßgeblich der Beweis der Existenz von Lebewesen in der Tiefsee sowie die Erforschung der dort vorherrschenden geographischen Gegebenheiten im Vordergrund.
Chuns populärwissenschaftlich verfasster Expeditions-Bericht Aus den Tiefen des Weltmeeres zeichnet sich durch eine ästhetisierende, vorurteilslose, empirische Beschreibung der Arten aus, die für die zeitgenössische Aufgeschlossenheit gegenüber naturwissenschaftlichen Zusammenhängen kennzeichnend war.
An der Auswertung des umfangreichen Expeditionsmaterials waren namhafte Wissenschaftler aus aller Welt beteiligt. Die Ergebnisse erschienen in einer reich bebilderten 24-bändigen Ausgabe im Gustav Fischer Verlag Berlin.
Abgeschlossen ist diese Auswertung allerdings noch nicht; bis heute harren große Mengen Tiefsee-Materials in den Sammlungen des Museums für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin ihrer wissenschaftlichen Beschreibung.
 
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