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    Heidi Rüppel
    Dinosaurier-Fährten aus der Unterkreide - Naturdenkmal Saurierfährten Münchehagen
   

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    KONZEPTE UND GESCHICHTE
     
    Hermann Levinson, Anna Levinson
    Wehrhafte Gliederfüßer als heilige Tiere in Altägypten
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    FORUM
     
    Sebastian Linke
    Gene für das Schöne? - Evolutionäre Ästhetik als naturalistisches Forschungsprogramm
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Franz M. Wuketits:
ausgerottet - ausgestorben. Über den Untergang von Arten, Völkern und Sprachen.

Theodor Dingermann, Dieter Loew:
Phytopharmakologie.

 

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    Stichwort: Spallation
   

Retrospektive

    Vorschau, Impressum
     
    LEOPOLDINA-NACHRICHTEN NR. 10
    Thesenpapier der Leopoldina als Ergebnis der Leopoldina-Jahresversammlung "Energie" vom Oktober 2003
     
    Deutsche Energieforschung und Energiepolitik auf dem Prüfstand
     
   
   
    Dinosaurier-Fährten aus der Unterkreide – Naturdenkmal Saurierfährten Münchehagen

In einem Steinbruchgelände im niedersächsischen Münchehagen bei Hannover wurden im Jahr 1974 Trittsiegel von unterkreidezeitlichen Dinosauriern entdeckt. Über 250 rundlich ovale Trittsiegel sind heute auf der 15 000 m2 großen, freigewaschenen Sohlfläche aus Wealden-Sandstein überliefert. Einige der Trittsiegel schließen sich zu Fährten zusammen, die von Sauropoden wie Diplodocus, Apatosaurus und Brachiosaurus stammen dürften. 1987 wurde das ehemalige Steinbruchgelände zum Naturdenkmal erklärt und ist seit 1992 Mittelpunkt eines Freilichtmuseums, in dem über 130 lebensgroße Rekonstruktionen von Sauriern und Säugetieren aus den verschiedenen Erdzeitaltern ausgestellt sind. Die Fundstelle Münchehagen ist von überregionaler Bedeutung, da aus der Unterkreide-Zeit vergleichsweise wenig Körperfossilfunde bekannt sind und solche von Sauropoden bisher sogar völlig fehlten.

 

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    Wehrhafte Gliederfüßer als heilige Tiere in Altägypten

Die Tierzuneigung der alten Ägypter lässt sich an der reichlichen Verwendung von Tiersymbolen als Gauwappen erkennen, außerdem wurden hauptsächlich tiergestaltige Wesen als Gottheiten ausgewählt, hingegen nur wenige Pflanzen und unbelebte Objekte. Neben Wirbeltieren galten auch bestimmte Gliederfüßer als heilig. Meistens handelte es sich um räuberische, wehrhafte und in einigen Fällen sogar giftige Tiere wie Skorpione, Hundertfüßer und Bienen. Neben dem Respekt vor der erschreckenden und zugleich bewunderten Wehrhaftigkeit bildete auch die als vorbildlich geltende Brutfürsorge ein starkes Motiv der Verehrung – dies gilt vor allem für die Bienen, aber auch für Wasserwanzen und Gottesanbeterinnen. Mit den Schnellkäfern und den Skarabäuskäfern wurden schließlich völlig harmlose Insekten verehrt, deren Verhaltensweisen mit religiösen Vorstellungen verbunden wurden.

 

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    Gene für das Schöne? – Evolutionäre Ästhetik als naturalistisches Forschungsprogramm

Der Evolutionären Ästhetik zufolge empfinden wir das als „schön“, was unserem Überleben und letztendlich unserer Fortpflanzung dienlich ist. Das Problem der evolutionären Ästhetik liegt in ihrem eigenen Anspruch, alle Schönheitsempfindungen biologisch erklären zu wollen. In einem Kommentar zu einem jüngst erschienenen Sammelband mahnt der Autor eine saubere Methodik an, mit der auch die Grenzen des Forschungsprogramms klar benannt und erkannt werden.

 

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