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Kurs zur Allgemeinen Primatenbiologie
für Tierpfleger und technisches Personal

am 24./25. April 2014

Deutschen Primatenzentrum, Göttingen
 

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter
 

http://www.euprim-net.eu/network/courses/Anmeldung.htm
 

   
     ÜBERSICHT
   
    Dietmar Steverding
    Brokkoli & Co – Gemüse mit krebs­vorbeugender und antitumoraler Wirkung
     
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     KONZEPTE UND GESCHICHTE
   
    Markus Moser
    Waren „befiederte Dinosaurier“ Vögel? – Kritische Anmerkungen zu einem Expertenstreit
     
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     FORUM
   
    Klaus Reinhardt:
    Wechselwirkungen zwischen dem Erbgut von Mitochondrien und Zellkern − Konsequenzen für aktuelle Überlegungen zur Mitochondrien­ersatztherapie
     
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    Rundschau
     
    RAUMFAHRT UND MINERALOGIE
    Der Mond als Rohstofflieferant?
     
    MATERIALWISSENSCHAFTEN
    Akustisch wirksame Metamaterialien
     
    PHOTOVOLTAIK
    Metallorganischer Solarzellenhalbleiter mit Perowskit-Struktur
     
    ZEITMESSUNG
    Robuste optische Atomuhr mit Lasergitter
     
    PALÄOBOTANIK
    Blütenpflanzen schon in der Trias?
     
    ÖKOLOGIE
    Globale Waldflächenentwicklung
     
    BOTANIK
    Pflanzenleben in Südwest-Asien
     
    ZOOLOGIE
    Neue Flussdelphin-Art entdeckt
     
    ETHNOMEDIZIN
    Pflanzliches Gegengift bei Bissen der Speikobra Naja nigricollis
     
    TOXIKOLOGIE
    Spinnengift als Insektizid
     
    MIKROBIOLOGIE
    „Apothekenbakterium“ in Schwämmen
    Wachstum der Bakterien-Geißel
     
    PFLANZENPHYSIOLOGIE
    Kontrolle der Sprossmeristemgröße und Signaltransduktion bei Pflanzen
     
    BIOCHEMIE
    Glutathion-Modifizierung von Proteinen als molekularer Schalter
     
    GENETIK
    Unvollständige Exzisionsreparatur von Ribonucleotiden in der DNA kann neurodegenerative Schäden auslösen
    Hohe Kohlendioxid-Emission der Binnengewässer
     
    KURZMITTEILUNGEN
    Perfluortributylamin als Treibhausgas ∙ Farbveränderungen bei Kunstwerken ∙ Venusfliegenfalle  produziert Duftköder
     
     

 

    BÜCHER UND MEDIEN
     
    Buchbesprechungen
   


Heinz Penzlin:
Das Phänomen Leben. Grundfragen der Theoretischen Biologie

Konrad Kleinknecht:
Quanten. Schriftenreihe der Heisenberg-Gesellschaft

Gerhardt Terstegge:
Zauberhafte Mikrowelt. Histologische Beispiele aus der Pflanzen- und Tierwelt
 

    Neuerscheinungen
     
    PERSONALIA
    Todestage
    Geburtstage
    Akademische Nachrichten
    Ehrungen
     
    SERVICE
    Tipps und Hinweise
    Nachrichten aus dem Internet
    Veranstaltungen
     
    NR
    Stichwort: Landschaftswissenschaft
    Retrospektive: Segen und Fluch der Radioaktivität
    Vorschau, Impressum
     
    TECHMAX 19
   
Arbeitspapier der Max-Planck-Gesellschaft (Ausgabe Winter 2013/14)

Roland Wengenmayr
Einfach durchgerostet - Forscher im Kampf gegen Korrosion
 
     
   
     
   
   

Brokkoli & Co – Gemüse mit krebsvorbeugender und antitumoraler Wirkung

„Esst Brokkoli“, mit diesem Slogan wurden in den 1990er Jahren erste Erkenntnisse über die gesundheitsfördernde Wirkung von Senfölen in namhaften Journalen kommentiert. Wie die aus Kohlgemüse freigesetzten Senföle der Entstehung von Krebs vorbeugen bzw. das Tumorwachstum hemmen, ist mittlerweile auf molekularer Ebene untersucht. Der Beitrag stellt die wirksamen Substanzen sowie ihre Umsetzung im menschlichen Stoffwechsel vor und erläutert die Mechanismen, mit denen Senföle die Aktivierung von Prokarzinogenen verhindern, den Zellzyklus von Krebszellen arretieren bzw. den programmierten Zelltod auslösen.


 

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Waren „befiederte Dinosaurier“ Vögel? – Kritische Anmerkungen zu einem Expertenstreit
 
Dem vorherrschenden Konsens, dass die Vögel aus theropoden Dinosauriern hervorgegangen sind, stellt sich seit einigen Jahren der renommierte Paläontologe Alan Feduccia entgegen. Für ihn ist keineswegs ausgemacht, dass die für die „Dinosaurier-Abstammung“ angeführten Merkmale tragfähige Indizien darstellen. Viele der Vorwürfe sind zu entkräften, andere Einwände sollten Anlass sein, sich akribisch mit den überlieferten Merkmalen auseinanderzusetzen

 

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Wechselwirkungen zwischen dem Erbgut von Mitochondrien und Zellkern − Konsequenzen für aktuelle Überlegungen zur Mitochondrienersatztherapie
 
Die Funktion von Mitochondrien betreffende Erbkrankheiten sind selten, aber es gibt eine Vielfalt von durchweg unheilbaren Krankheitsbildern. Die auf in vitro-Fertilisation basierende Mito­chondrienersatztherapie ist ethisch umstritten, denn wegen der in Mitochondrien enthalten Erbinformation kann die Spenderin als drittes Elternteil gelten. Evolutionsbiologisch bedeutsam sind die vielfältigen Interaktionen zwischen Mitochondrien und Zellkern, die nur bei Coevolution ihrer beiden Genome funktionieren. Folglich kann bei der Mitochondrienersatztherapie fehlende Passung der Genome Krankheiten verursachen, von denen sich einige erst nach der Geschlechtsreife manifestieren. Diesbezügliche Untersuchungen an Primaten sind noch nicht abgeschlossen.
 

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