NR-aktuell  
   
   
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    Helge Kampen
    Vektor-übertragene Infektionskrankheiten auf dem Vormarsch? – Wie Umweltveränderungen Krankheitsüberträgern und –erregern den Weg bereiten 
   

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    Rüdiger Vaas
    Landung auf Titan
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    SCHULPROJEKT
     
    Kerstin Dolzmann, Jürgen Schwertner, Wolfgang Hanke
    Forschen unter Weltraumbedingungen – Was Schulen und Universitäten gemeinsam leisten können 
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    Rundschau
     
    ASTRONOMIE UND PHYSIK
    Die Staubscheibe des Sterns Beta Pictoris 
    Quantenübertragung unter der Donau
     
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    Das Massensterben im Perm – ein Problem der Altersdatierung?
     
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    Die Wanderung der Rotlachse  
    Selektion auf Selbstbestäubung 
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    JUBILÄUM
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    BÜCHER UND MEDIEN
    Besprechungen
    Michael Wink (Hrsg.):
Molekulare Biotechnologie.

Dirk J. Wiersma:
Zauber der Mineralien und Gesteine.

Heinz Penzlin:
Für wie wahr dürfen wir unsere Wahrnehmungen nehmen?

Otto Ulbricht (Hrsg.):
Die leidige Seuche.

Mario Bunge, Martin Mahner:
Über die Natur der Dinge.

Ulrike Gonder:
Fett!

Wilfried Dathe, Rosa M. G. Lopez:
Johann Christoph Gundlach (1810-1896).

 
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Retrospektive

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    Vektor-übertragene Infektionskrankheiten auf dem Vormarsch? – Wie Umweltveränderungen Krankheitsüberträgern und –erregern den Weg bereiten 

Viele Arthropoden – allen voran Blut saugende Mücken und Zecken – sind gefürchtete Überträger (Vektoren) von Krankheitserregern. So wird der Malaria-Erreger Plasmodium, der jährlich ca. 2,7 Millionen Todesfälle verursacht, von Anopheles-Mücken übertragen. In Europa ist heute die Zeckenborreliose die wichtigste Vektor-übertragene Infektionskrankheit. Die Bekämpfung erfordert eine genaue Kenntnis potentieller Vektoren und Reservoirwirte, in denen die Erregerorganismen neben dem Menschen ihren Entwicklungszyklus durchlaufen können. Das Thema verlangt erhöhte Aufmerksamkeit, da derzeit Klima- und Landschaftsveränderungen, Ferntourismus, weltweiter Handel sowie Mängel in der Hygiene zur Ausbreitung neuer oder längst ausgerottet geglaubter Infektionskrankheiten beitragen. Den Vektor-übertragenen Infektionskankheiten wurde in Deutschland bislang zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Es ist dringend erforderlich, das sträflich vernachlässigte Gebiet der entomologischen Medizin neu zu beleben und die Möglichkeiten moderner Geoinformationssysteme auszunutzen, um der Gefahr zu begegnen.

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    Landung auf Titan

Am 15. Oktober 1997 schickte die NASA ihre Raumsonde Cassini zusammen mit der Forschungssonde Huygens auf den Weg zum Saturnmond Titan. Sieben Jahre später, am 14. Januar 2005, trennte sich die Huygens von der Muttersonde und landete nach 20 Tagen Alleinflug auf Titan. Damit wurde erstmals ein Himmelskörper jenseits des Planetoidengürtels von einem irdischen Objekt berührt. Für das Projekt Cassini/Huygens arbeiten 260 Wissenschaftler aus 17 europäischen Ländern und den USA. Mindestens vier Jahre lang soll Cassini den Gasplaneten Saturn, dessen Ringsystem und viele seiner 33 bekannten Monde erkunden. Die Photos von Titan zeigen eine von flüssigen Kohlenwasserstoffen geprägte Landschaft. Bis jedoch alle Daten von Huygens ausgewertet, interpretiert und veröffentlicht sind, können noch einige Monate oder Jahre vergehen. Schon jetzt steht fest, dass die Landung auf dem Saturnmond ein bedeutender Erfolg für die Europäische Raumfahrtagentur ESA ist.

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    Forschen unter Weltraumbedingungen – Was Schulen und Universitäten gemeinsam leisten können 

Um das Interesse von Jugendlichen an naturwissenschaftlicher Ausbildung zu erhöhen, wurde ein Rahmenprogramm entwickelt, das sich an Schüler der Oberstufe eines naturwissenschaftlich geprägten Gymnasiums richtet und in Kooperation von Schule und Universität durchgeführt wird. Inhalt des Seminarkurses sind neurobiologische Experimente und deren Umsetzungsmöglichkeiten unter Raumfahrtbedingungen.

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