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Der Physiker – Max Planck und das Zerfallen der Welt.

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Kreationismus in Deutschland. Fakten und Analysen.
Naturwissenschaft und Glauben Bd.1

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Guar – Ein hochwirksames, pflanzliches Verdickungsmittel

Guar oder genauer Guaran ist in aller Munde, aber kaum einer kennt die zu den Schmetterlingsblütlern gehörende Pflanze, aus deren Samen dieses unverdauliche Polysaccharid gewonnen wird. Es ist ein äußerst effektives Verdickungsmittel, das zahlreichen Speisen Volumen und die gewünschte Konsistenz verleiht. Weniger bekannt sind die zahlreichen technischen Verwendungen von Guaran. Guaran ist ein bewährtes Bindemittel für die Papierherstellung und wird unter anderem bei der Erdölförderung zur Erzielung optimaler Viskositätswerte dem Bohrschlamm zugefügt. Derzeit sind Indien, Pakistan und die USA die Hauptanbauländer. Aufgrund ihrer Toleranz gegenüber Trockenheit und ihrer Anspruchslosigkeit bezüglich der Böden dürfte die Guar- oder Büschelbohne als Rohstofflieferant aber auch als Nahrungslieferant zukünftig eine noch größere Rolle spielen. Die Autoren berichten von Recherchen in Pakistan und in den USA.


 

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Der Vater der modernen Physik – Max Planck zum 150. Geburtstag

Mit Max Planck wird einer der Großen der Physik gefeiert, der in einem Atemzug mit Isaac Newton und Albert Einstein genannt wird. Mit seiner ersten Formulierung der Quantentheorie im Dezember 1900 leitete Planck eine Ära der Physik ein, die nicht nur die akademische, sondern die Alltagswelt verändern sollte. Sein Name steht aber nicht nur für strenge Wissenschaft, sondern auch für ein beispielhaftes Wirken in der Öffentlichkeit. Planck war ein begabter Organisator der Forschung und zugleich ein unerbittlicher Verteidiger ihrer Autonomie. In beeindruckender Weise hat er sich darüber hinaus in allgemein verständlichen Schriften über die Grundfragen von Physik und Naturwissenschaften geäußert, die bis auf den heutigen Tag lesenswert sind.
 

 

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Können Naturwissenschaft und Literatur voneinander profitieren?

Man spricht gerne davon, dass sich die Naturwissenschaften und die Geisteswissenschaften samt den Künste als fremde Welten gegenüber stehen. Doch in Wirklichkeit stehen die zwei Kulturen in einem wechselseitigen Austausch. Der Autor stellt die Unterschiede zwischen literarischer und naturwissenschaftlicher Darstellung heraus, sieht aber vor allem die Gemeinsamkeit. In der Literatur wie in der Naturwissenschaft entscheidet die Sprache darüber, wie eine Information aufgenommen wird. Daher sollten sich bereits Studenten in der schriftlichen Darstellung üben und sich nicht davor scheuen, nach einem persönlichen Stil zu suchen.

 

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