NR-aktuell  
     
     
     
   
     ÜBERSICHT
   
    Alexander Fürst von Lieven
    Per Anhalter über die Kuhweide – Ein Blick in die Welt der landlebenden Fadenwürmer
     
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     FORSCHUNGSBERICHT
   
    Johann Reiter
    Das Magnetfeld kosmischer Körper
     
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     KONZEPTE UND GESCHICHTE
   
    Hennig Stieve
    Forschungsförderung als ständige Herausforderung – Persönliche Erfahrungen mit der DFG
     
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    Rundschau
     
    ASTRONOMIE
    Planeten überlebten Rote-Riesen-Phase ihres Sterns
     
    MATERIALWISSENSCHAFTEN
    Ultrafiltrationsmembranen aus diamantähnlichem Kohlenstoff
    Maßgeschneiderte, belastbare Spinnenseide
    Selbstorganisation von Mikrolinsen aus amorphem Calciumcarbonat
     
    ORGANISCHE CHEMIE
    Reaktive Amide durch voluminöse Substituenten
     
    KLIMAFOLGENFORSCHUNG
    Beitrag der Gletscher- und Polareisschmelze zum Meeresspiegelanstieg
     
    ARTENMONITORING
    Analyse von Umwelt-DNA imangewandten Naturschutz
     
    MOLEKULARE ZELLBIOLOGIE
    Bewegungsmechanismus von Dynein
     
    PARASITOLOGIE
    Malaria tropica in Südamerika
    Das Dengue-Virus und seine Übertragung
     
    MOLEKULARBIOLOGIE
    Medikamentöse Aufhebung eines genetischen Imprinting
     
    HUMANGENETIK
    Genetische Varianten und Intelligenz
     
    KULTURGESCHICHTE
    Ende der Teotihuacán-Kultur als Folge eines Klimawandels
     
    WAHRNEHMUNG UND WAHRNEHMUNGSTÄUSCHUNG
    Die Wahrnehmung wird im Gehirn ohne unser Wissen „zensiert“
     
    KURZMITTEILUNGEN
    Radiointerferometer LOFAR ∙ Botulinustoxin (BoNT) widersteht Verdauung Sulfonamid-Resistenz Konformationsänderungen erklären Selektivität von Liganden   Eisenatomen als Datenspeicher   Elektrofahrzeuge als Energiespeicher   Haihaut gibt Vortrieb Hummeln regieren auf Spinnengefahr Ramanspektroskopie detektiert Sprengstoffe   Garchinger Neutronenquelle Rissausbreitung in Plexiglas   Optimale Reflektoranordnung für Solar-Kraftwerke   Terahertz-Sender mit höchster Frequenz
 
    GDNÄ
   

Niederschrift der Mitgliederversammlung der
Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e. V
.
am 20. September 2010 im Hörsaalzentrum der Universität Dresden
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    BÜCHER UND MEDIEN
     
    Buchbesprechungen
   

Lutz Fiedler, Gaëlle Rosendahl,
Wilfried Rosendahl:
Altsteinzeit von A-Z

Jan Zrzavý, David Storch,
Stanislav Mihulka:
Evolution

Dirk Eidemüller:
Das nukleare Zeitalter. Von der
Kernspaltung bis zur Entsorgung

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    NR
    Stichwort: Streuobstwiesen
    Retrospektive: Kunstlicht für Photographie und Film
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Per Anhalter über die Kuhweide – Ein Blick in die Welt der landlebenden Fadenwürmer

Welch vielfältiges Leben sich in einem auf den ersten Blick eher lebensfeindlich wirkenden Milieu eines Kuhfladens abspielt, beschreibt der Autor, der auch Filme über den Mikrokosmos kleinster Lebewesen dreht, anschaulich. Sein Interesse gilt den Überlebens- und Fortpflanzungsstrategien der unscheinbaren und meist nur als Parasiten bekannten Nematoden, die diese dazu befähigen, in einer großen Arten- und Individuendichte die rasch vergehenden, inselartigen Lebensstätten zu nutzen. Es erscheint naheliegend, dass die bei der Untersuchung dieser „Mini-Lebensräume“ gewonnen Erkenntnisse zu einem grundsätzlichen Verständnis von Biodiversität beitragen können.
 

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    Das Magnetfeld kosmischer Körper

Viele Planeten und Sterne bilden ein Magnetfeld aus. Die Ausrichtung der Magnetfeldlinien kann sich zyklisch umkehren, wofür die Sonne ein eindrückliches Beispiel ist, die im Mittelpunkt des Beitrags steht: Die etwa alle 11 Jahre zu beobachtenden Sonnenfleckenmaxima stehen im Zusammenhang mit einer periodischen Polaritätsumkehr des solaren Magnetfeldes. Bei der Suche nach einer generellen Theorie, die die Magnetfeldstärke von Planeten und Sternen erklärt, entdeckten Forscher vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung einen einfachen Zusammenhang mit der Energiemenge, die diesen Körpern zur Verfügung stehen und in Form von Wärme und Licht abstrahlen können. Damit ergeben sich neue Möglichkeiten, die Magnetfeldstärke von Himmelskörpern aufgrund ihrer emittierten Strahlung bestimmen zu können.

 
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    Forschungsförderung als ständige Herausforderung – Persönliche Erfahrungen mit der DFG
 
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft übt durch die Vergabe von Fördergeldern nicht nur einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Universitäten und Forschungseinrichtungen aus, sondern auch auf jeden einzelnen, der einen Förderantrag stellt. Der Autor berichtet über die Schwierigkeiten, die bei der Beurteilung und der Auswahl förderungswürdiger Forschungsprojekte und Vergabe von Stipendien durch die DFG auftauchen und gibt Anregungen, wie die Auswahlverfahren verbessert werden könnten. Zudem kommentiert er den Einfluss der DFG auf die Entwicklung der Universitäten.
 
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