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    Ernst Mayr – Vom Systematiker zum Begründer einer neuen Biophilosophie – Ein Porträt aus Anlass des 100. Geburtstages des Evolutionsbiologen

Der aus dem Allgäu stammende Harvard-Zoologe Ernst Mayr, der am 5. Juli seinen 100. Geburtstag feiert, ist einer der einflussreichsten Evolutionstheoretiker unserer Zeit. Sein Lebenswerk hat maßgeblich dazu geführt, dass wir heute die Mechanismen der Evolution in vielen Einzelheiten und auf verschiedenen Ebenen der biologischen Organisation – von der genetischen Struktur über die Population bis zum Ökosystem – verstehen. Als einer der Architekten der „Synthetischen Theorie der Evolution“ hat er in den 1930er und 1940er Jahren wesentlich dazu beigetragen, Darwins Gedankengebäude (besonders das Konzept der natürlichen Auslese) sowie neuere Befunde der Systematik und Biogeographie mit Genetik und Paläontologie in Einklang zu bringen. Als Verfechter des biologischen Artkonzeptes und der allopatrischen Speziation ist er für viele zum „Darwin des 20. Jahrhunderts“ geworden.

 

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    Muss das Verhältnis von Physik und Biologie neu bestimmt werden?

Der Aufstieg der Naturwissenschaften im 20. Jahrhundert gründet sich auf der erfolgreichen Reduktion der komplexen Wirklichkeit auf wenige Grundprinzipien und dem Festhalten an einem kohärenten und naturalistischen Weltbild. Dieses Vorgehen, das die Physik beispielhaft vorführte, strahlte auch auf die Biologie aus. Jedoch lassen sich gerade die Besonderheiten des Lebens nicht allein chemisch-physikalisch erklären. Was kann die Physik beispielsweise zu einer Theorie des Bewusststeins beitragen? Der Autor sieht das auf Niels Bohr zurückgehende Konzept der Komplementarität als ontologisches Bindeglied zwischen Materie und Geist an.

 

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    Atome für den Frieden – ein Wunschtraum? 

Vor einem halben Jahrhundert plädierte Dwight D. Eisenhower dafür, möglichst vielen Ländern eine friedliche Nutzung von Atomenergie zu ermöglichen und gleichzeitig die Weiterverbreitung von Kernwaffen zu verhindern. Zu diesem Zwecke wurde 1957 die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) gegründet und 1970 der Vertrag über die Nicht-Weiterverbreitung von Atomwaffen abgeschlossen. Viele Wissenschaftler dieser Institution zogen jüngst die Bilanz, dass eine Trennung von friedlicher und militärischer Nutzung der Atomkraft nicht möglich sei und dass die weitere Verbreitung von Atomreaktoren zwangsläufig auch die Weiterverbreitung von Kernwaffen schaffe.

 

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