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    Lucien F. Trueb
    Uran in Wyoming – Renaissance des Bergbaus dank hoher Uranpreise
     
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    Wegeners neues Weltbild – Die Entstehung der Kontinentaldrift-Theorie – Teil II
     
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Eberhard Schweda:
Jander/Blasius Anorganische Chemie I und II

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Molecules of Murder. Criminal Molecules and Classic Cases

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Was uns Menschen verbindet.
Humanethologische Angebote zur Verständigung zwischen Leib- und
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Arbeitspapier der Max-Planck-Gesellschaft (Frühjahr 2012)

Christina Beck:
Was lässt Pflanzen blühen? – Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Florigen
 
     
   
     
   
   

Uran in Wyoming – Renaissance des Bergbaus dank hoher Uranpreise

Bis Anfang der 1980er Jahre war die USA – und allen voran Wyoming – Hauptproduzent des Yellow Cake genannten nutzbaren Urans, und das, obwohl andere Länder über ergiebigere Lagerstätten verfügen. Nach einem Niedergang infolge geänderter geopolitischer Rahmenbedingungen kommt es nun zu einer Renaissance der bergbaulichen Nutzung. Anders als in früheren Zeiten wird das uranhaltige Gestein nicht abgebaut, vielmehr werden die Erze im anstehenden Gestein vor Ort ausgelaugt. Dabei wird der Vorgang umgekehrt, der einst zur Ausfällung uranhaltiger Mineralien aus wässrigen Lösungen in feldspatreichen Sandsteinen (Arkose) geführt hat.

 

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    Wegeners neues Weltbild – Die Entstehung der Kontinentaldrift-Theorie
 – Teil II
 
Im abschließenden Teil der Würdigung steht die Biogeographie im Mittelpunkt. Obwohl Alfred Wegener und sein großer Unterstützer Alexander du Toit das disjunkte Vorkommen von Tier- und Pflanzengruppen auf weit getrennten Kontinenten als wichtige Stützen der Kontinentalverschiebung ansahen, zögerten sie doch, diese Verbreitungstatsachen als hinreichende Beweise für ihre Theorie zu werten und stellten geologische Befunde in den Vordergrund. Dabei ergab sich eine paradoxe Situation: Die meisten Geowissenschafter erkannten die geologischen Indizien nicht an, und nur sehr wenige Biologen griffen Wegeners Gedanken auf, um bislang rätselhafte Vorkommen zu erklären.

 
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    Bewusstsein - das neuropsychische Rätsel
 
Aus neurophysikalischer und neurobiologischer Sicht wird der Frage nachgegangen, was unter „Bewusstsein“ zu verstehen ist. Nach Sichtung derzeit diskutierter Hypothesen wird ein Lösungsvorschlag vorgestellt. Bewusstsein ist demnach eine Eigenschaft eines cerebralen neuro-elektrischen Feldes, wenn das Gehirn in einem durch alpha- und beta-Wellen-Aktivität gekennzeichneten „neurodynamischen“ Zustand ist. Bewusstsein lässt sich damit zwar kennzeichnen, bleibt aber eine prinzipiell nicht hinterfragbare Eigenschaft. Der evolutionäre Vorteil von Bewusstsein wird darin gesehen, dass es über positiv oder negativ erfahrbare Zustände eine Ursemantik schafft und damit effiziente Aktivitäten der Selbsterhaltung ermöglicht.

 
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