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Die Farben der Vögel – Sehen und gesehen werden

Die Faszination, die Vögel auf uns Menschen ausüben verdankt sich zu einem guten Teil ihrer Farbenpracht. Farben – gleich ob sie durch Pigmente zustande kommen oder aus dem Zusammenwirken von Lichtwellen und farblosen Mikrostrukturen – sind nicht nur schmückendes Beiwerk. Sie haben vielfältige Funktionen, sei es bei der Schaustellung von Gefiedermustern in der Balz, sei es als auffälliges Signal bei Jungvögeln, deren sperrende Rachen zum Füttern animieren. Manches, was Farbe in das Leben der Vögel bringt, hat aber überraschende physiologische Funktionen im Verborgenen wie die Melanine und die Carotinoide. Die Beschäftigung mit den „Farben der Vögel“ lässt und daher auch die Lebensgeschichte der Arten besser verstehen. Überhaupt ist es wichtig, das Phänomen „Farbe“ aus der organismischen Perspektive zu sehen: Die Autorin bezieht daher auch die Sehphysiologie ein und stellt vor, wie die Fähigkeit der Vögel, im UV zu sehen, genutzt wird und zum Aufbau von uns nicht zugänglichen Signalen beigetragen hat.
 

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Moralisches Empfinden und Urteilen im Gehirn

Gefühl und Verstand werden oft als Gegenspieler angesehen, in der Weise, dass das Gefühl oft geringere Wertschätzung erfährt. Die nüchterne Betrachtung unserer Entscheidungen zeigt aber, dass wir unser Handeln stets mit einem bestimmten Gefühl verbinden. Diese (Selbst)Erkenntnis wird nun durch bildgebende Verfahren gestützt, die es erlauben, unserem Hirn beim Entscheidungsfinden zuzusehen. Eine besondere Bedeutung haben Gedankenexperimente, die uns einem moralischen Dilemma aussetzen, das wir eigentlich nur bestehen können, wenn wir uns von „dem Bauchgefühl“ leiten lassen.

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