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    Schotter, Konglomerate und Brekzien – Entstehung und Bedeutung „zusammengesetzter“ Gesteine
     
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Heilende Magnete – strahlende Handys. Bioelektromagnetismus: Fakten und Legenden.

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Schöne neue Neurowelt – Die Zukunft des Gehirns – Eingriffe, Erklärungen und Ethik.

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Schotter, Konglomerate und Brekzien – Entstehung und Bedeutung „zusammengesetzter“ Gesteine

Gesteine unterliegen einem ewigen Kreislauf der Bildung und Verwitterung. Eines der Verwitterungsprodukte sind Schotter und Schutt – Gesteinsansammlungen, die durch Wasser und Schwerkraftwirkung entstehen, häufig lange Zeit überdauern und abbauwürdige Lagen bilden. Werden sie durch füllendes und bindendes Material „verbacken“, so entstehen Konglomerate beziehungsweise Brekzien, die manche eindrucksvolle Felsformationen bilden, wie die Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen oder die Massenkalke“ aus Riffschutt. Solche „zusammengesetzten“ Gesteine liefern Hinweise über die lokalen Entstehungsbedingungen und darüber hinaus über das Einzugsgebiet, aus denen die Komponenten geliefert wurden.
 

 

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Intelligent Design und der teleologische Gottesbeweis

Die frappierende Ordnung in der belebten Natur und die Vielzahl von Anpassungen der Organismen geben immer wieder Anlass zum Staunen und provozieren die Frage, wie diese natürlichen Konstruktionen zustande kommen. Im 18. Jahrhundert sah man die Natur gleichsam als eine Offenbarung. Aus der Natur suchte man, die Existenz Gottes abzuleiten, wobei man sich der Analogie bediente, dass eine Taschenuhr einen intelligenten, planenden Handwerker als Schöpfer zur Voraussetzung habe. Die Argumentation ist allerdings nicht schlüssig, wie bereits Ende des 18. Jahrhunderts von den David Hume und Immanuel Kant gezeigt wurde. Aktueller Ausgangspunkt des Beitrags ist die sogenannte Intelligent Design-Forschung, die sich der Argumentationsweise des teleologischen Gottesbeweises bedient, auch wenn sie sich durch eine flexible Strategie davon zu distanzieren sucht.

 

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Die Pensionierung am Ende? – Was Europa von Amerika lernen kann

Menschen haben aufgrund ihrer Neigung, ihrer Lebenserfahrung und ihrer körperlichen und geistigen Konstitution verschiedene Voraussetzungen, den Fährnissen des Alters zu begegnen. Die Versetzung in den Ruhestand ist daher für den einen segensreich, für den anderen fatal. Viele Wissenschaftler sehen sich am Ende ihrer Laufbahn kalt gestellt, da sie im Umfeld von Universität und Forschungsinstitut noch viel zu leisten in der Lage wären. Für sie, für die Wissenschaft, aber auch für die Gesellschaft bedeutet eine starr „verordnete“ Verrentung einen großen Verlust. Manche Forscher wandern daher in die USA aus, wo es keine derartige Vorschriften gibt. Mit Sonderregelungen hat man in jüngster Zeit die Nobelpreisträger Kurt Wütherich (ETH Zürich) und Theodor Häntsch (Universität München) in ihrem Land halten können – möglicherweise eine erster Schritt zu einer neuen Regelung.

 

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