NR-aktuell  
     
   
     LEOPOLDINA-JAHRESVERSAMMLUNG 2013
   
    Onur Güntürkün
    Wie wurde ich zu der Person, die ich bin?
     
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    ÜBERSICHT
   
    Friedrich Fauser und Holger Puchta
    Molekulare Chirurgie – Gezielte Genomveränderungen mithilfe von synthetischen Nucleasen
     
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    FORSCHUNGSBERICHT
   
    Lucien Trueb
    Die Erforschung der kosmischen Strahlung
     
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    Rundschau
     
    ASTRONOMIE
    Neue Einsichten in den Energiehaushalt aktiver Galaxien
     
    CHEMIE
    Lichtinduzierter Molekülschalter
    Sphalerit als geochemischer ­Katalysator
     
    GEOWISSENSCHAFTEN
    Das Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum (PETM)
    Ein Ichthyosaurier-Friedhof aus der Unterkreide von Chile
     
    HUMANWISSENSCHAFTEN
    Homo floresiensis – Zweifel an der Existenz einer kleinen ­Menschenart
    Höhenanpassung der Tibeter als ein Erbe des Denisova-Menschen
     
    ÖKOLOGIE
    Insekten übertragen Pollen von Reis, einem Selbstbestäuber
     
    MEERESBIOLOGIE
    Extrem lange Brutfürsorge eines Tiefsee-Tintenfischs
     
    ENTWICKLUNGSBIOLOGIE
    Streifen für den Zebrafisch
     
    VERHALTEN
    Kopfmimikry bei Zipfelfaltern
     
    KURZMITTEILUNGEN
    Stabilität von Aspirin ∙ Ein stabiles Silanon ∙ Vorratshaltung beim Tannenhäher ∙ Auswilderung von Jungstören ∙ E-Mail-Jubiläum
     
     

 

    BÜCHER UND MEDIEN
     
    Buchbesprechungen
   


Hermann Josef Roth:
Unser täglich Gift

Ernst Peter Fischer:

Die Verzauberung der Welt -  Eine andere Geschichte der Naturwissenschaften

    Neuerscheinungen
     
    MUSEUMSKRITIK
    Dynamic Earth: A New Beginning. Scotland´s Time Lords 2014, Edinburgh
     
    PERSONALIA
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    NR
    Stichwort: Phänomen und Phänomenalismus
    Retrospektive: Paläoanthropologie
    Vorschau, Impressum
     
    TECHMAX 20
   
Arbeitspapier der Max-Planck-Gesellschaft (Sommer 2014)

Roland Wengenmayr
Nagelprobe für den Fakir
oder wann Wassertropfen den Halt verlieren
 
     
   
     
   
   

Wie wurde ich zu der Person, die ich bin?

Die Identität des Menschen ergibt sich aus dem vielfältigen Wechselspiel zwischen genetischer Disposition und Umwelteinflüssen, das ein Leben lang anhält. Unsere Persönlichkeit ist damit mehr oder weniger schicksalhaft geworden, enthält aber zugleich das Potential des Werdens und damit der Veränderung. In diesem Beitrag, mit dem die letztjährige Jahresversammlung der Leopoldina „Geist – Gehirn – Genom – Gesellschaft“ eröffnet wurde, geht es um die Interaktionen zwischen Gehirn, Geist und Körper. Eindrucksvolle Experimente zeigen, wie das Gehirn Erinnerungen und subjektive Körperwahrnehmung formt, wie es aber auch den modifizierenden Einflüssen von Lernprozessen und der täglichen Erfahrungen unterliegt.
 

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Molekulare Chirurgie – Gezielte Genomveränderungen mithilfe von synthetischen Nucleasen

Seit Jahrtausenden hat sich die Menschheit Pflanzen durch Züchtung nutzbar gemacht. Im Mittelpunkt stehen dabei bis heute Ertragssteigerung, Etablierung von Stresstoleranz und Krankheitsresistenz. Die Vision, aufbauend auf den Erkenntnissen von Pflanzenphysiologie und Genetik züchterisch relevante Merkmale gezielt zu verändern, ohne die bei konventioneller, chemisch oder durch Strahlung induzierter Mutagenese unvermeidlichen Kollateralschäden im Genom, scheint durch die Entwicklung von Designernucleasen in greifbare Nähe gerückt. Das zugrundeliegende Konzept der gezielten Mutagenese, die an anderen Stellen des Genoms keine Spuren hinterlässt, entfacht erneut die Diskussion um die formaljuristische Bewertung gentechnisch veränderter Pflanzen.
 

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Die Erforschung der kosmischen Strahlung

Seit rund 100 Jahren weiß man, dass die Erde dem Schauer kosmischer Teilchen ausgesetzt ist. Der größte Teil stammt von der Sonne, weitere, seltenere, dafür rund tausendmal energiereichere Partikel stammen aus unserer Milchstraße und gehen u.a. auf Supernova-Explosionen zurück. Extrem energiereich sind schließlich extragalaktische Partikel (Protonen, Silicium- und Eisenkerne). Pro km2 Erdoberfläche ist nur einmal in 100 Jahren mit dem Auftreffen derartiger ultrahochenergetischer Teilchen (UHECRs) zu rechnen. Sie erzeugen aber durch Wechselwirkung mit den Luftmolekülen der Erdatmosphäre eine Kaskade von Sekundärteilchen, die man mit großflächig verteilten Szintillationsdetektoren auffangen kann. Eine weitere, teleskopische Nachweismöglichkeit ergibt sich dadurch, dass sie beim Aufprall mit Stickstoffatomen Fluoreszenzlicht hervorrufen. Unser Autor stellt das von der University of Utah betriebene Telescope Array vor, wo binnen weniger Jahre bereits über 80 UHECRs nachgewiesen werden konnten.
 

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