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    Alexander M. Bradshaw, Thomas Hamacher
    Kernfusion – Eine nachhaltige Energiequelle der Zukunft
   

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    Georg Agricola als Pionier des Arbeitsschutzes – Zum 450. Todestag des Begründers der Montanwissenschaften
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    Lehrerausbildung für die Naturwissenschaften – Was sich ändern müsste
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Die chemischen Elemente. Ein Streifzug durch das Periodensystem.

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Charles P. Enz:
„Pauli hat gesagt“. Eine Biographie des Nobelpreisträgers Wolfgang Pauli (1900-1958).

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NaturSichten. Claus Casparis Blumenbilder.

 

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Retrospektive

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    Kernfusion – Eine nachhaltige Energiequelle der Zukunft

Im Jahr 2004 stieg die weltweite Nachfrage nach Primärenergie um 4,3%. Dabei ist zu befürchten, dass sich die Weltbevölkerung von heute 6 Milliarden Menschen bis zum Jahr 2100 verdoppeln kann und somit die Nachfrage nach Energie noch einmal deutlich steigen wird. Der Verbrauch von fossilen Brennstoffen muss deshalb langfristig eingeschränkt werden und es ist dringend nötig, alle Optionen der Bereitstellung von Energie zu fördern. Hierzu gehört neben erneuerbaren Energien vor allem die Kernverschmelzung (Kernfusion). Jüngste Ergebnisse der Hochtemperatur-Plasmaphysik belegen, dass sie erheblich zu einer zukünftigen, nachhaltigen Energieversorgung beitragen könnte. Fusionskraftwerke könnten einen fast unbegrenzten Brennstoffvorrat erschließen und in der ganzen Welt aufgestellt werden. Sie versprechen einen hohen Sicherheitsstandard sowie gute Umweltverträglichkeit und Versorgungssicherheit. In bisher einzigartiger, internationaler Zusammenarbeit wird derzeit der Experimentalreaktor ITER im südfranzösischen Cadarache geplant.

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    Georg Agricola als Pionier des Arbeitsschutzes – Zum 450. Todestag des Begründers der Montanwissenschaften

Georg Agricola (1494-1555) war primär Arzt und Apotheker. Bei seinem Versuch, das medizinische Wissen der Antike mit dem Wissen seiner Zeit zu verbinden, kam er zunehmend in Berührung mit der Mineralogie und dem Bergbauwesen. Ihm ging es darum, selbst Kenntnisse über die Naturstoffe zu gewinnen, um Heilmittelrezepte zu entwickeln. Als vielseitiger Gelehrter und erfolgreicher Anteilseigner von Gruben verfasste er Werke über Gesteine und Mineralien und wurde zu einem Wegbereiter der Mineralogie. Heute ist Agricola vor allem als Begründer der Bergbauwissenschaften bekannt. In seinem posthum erschienenen Werk De re metallica libri XII, das über zwei Jahrhunderte Lehrbuch des Hüttenwesens war, beschrieb er die verschiedenen Krankheitssymptome der Bergleute, ordnete sie bestimmten Ursachen zu und schlug Schutzmaßnahmen vor. Sein Werk kann damit zu Recht als Wurzel der Gewerbetoxikologie und des Arbeitsschutzes bezeichnet werden.

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    Lehrerausbildung für die Naturwissenschaften – Was sich ändern müsste

Die bei internationalen Leistungsvergleichen zutage getretenen Mängel in der naturwissenschaftlichen Bildung der Schüler sind ein Alarmsignal. Es ist dringend nötig, den Lehrerberuf aufzuwerten und den Lehramtstudenten und Referendaren eine anspruchsvolle und praxisgerechte Ausbildung zu bieten.

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